Weltcup in Sigulda

Hüfner auf Überholspur

SID
Freitag, 15.02.2008 | 16:51 Uhr
Hüfner, Rodeln, Weltcup
© DPA
Advertisement
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn

Sigulda - Tatjana Hüfner raste in der Überholspur ihrem ersten Gesamtsieg entgegen, David Möller blieb nur der neidische Blick auf Dauer-Widersacher Armin Zöggeler.

"Die Trainingswoche hier ist mir zugute gekommen. Ich bin sehr zufrieden", freute sich die 24 Jahre alte Seriensiegerin des Winters im lettischen Sigulda nach dem Kunststück von sechs Weltcup-Erfolgen in Serie.

Der Oberwiesenthalerin ist der erstmalige Gewinn des Gesamt-Weltcups nur noch bei einem schweren Patzer im Saisonfinale zu nehmen. Der Thüringer Möller muss nach seinem vierten Platz dagegen wohl den ersten Gesamt-Triumph vertagen.

Die ungeliebte Eisrinne von Sigulda

Auch auf der ungeliebten Eisrinne von Sigulda konnte Hüfner ihre Vormachtstellung untermauern und den 80. Weltcup-Sieg der deutschen Frauen in Serie einfahren. Die zweimalige Weltmeisterin legte im ersten Durchgang Bestzeit vor und ließ sich den Erfolg trotz schwächerer zweiter Fahrt nicht mehr nehmen.

"Der Gewinn des Gesamt-Weltcups sagt ja aus, wer am stabilsten gefahren ist über eine Saison hinweg", gestand die 24-Jährige ihre Vorfreude auf den Gesamtsieg. Als erster Frau gelang ihr das Kunststück, sechs Weltcup-Erfolge in Serie einzufahren. Dies hatten zuvor nur Georg Hackl, der Österreicher Markus Prock und die italienischen Doppelsitzer Hansjörg Raffl/Norbert Huber geschafft.

Sigulda-Trauma geht weiter

Sein Sigulda-Trauma konnte der zweimalige Weltmeister Möller erneut nicht besiegen und verfehlte erstmals in diesem Winter einen Podestplatz. "Ich habe eigentlich keine Chance, aber die will ich nutzen", hatte Möller schon vor dem Rennen auf die Machtverhältnisse auf der ungeliebten Eisrinne verwiesen.

Konkurrent Zöggeler schockte die Konkurrenz im ersten Durchgang mit Bahnrekord und hat nach seinem 40. Weltcup-Erfolg seinen siebten Gesamtsieg vor Augen. Weltmeister Felix Loch landete auf dem siebten Platz, die anderen deutschen Männer enttäuschten: Der WM-Dritte Andi Langenhan (Zella- Mehlis) wurde Neunter, die Oberhofer Jan Eichhorn und Johannes Ludwig fuhren auf die Ränge 12 und 17.

Windböen bremsen Kraushaar-Pielach

"Das waren wohl meine zwei schlechtesten Läufe in dieser Woche. Gut, dass es damit zu Platz zwei gereicht hat", schimpfte die entthronte Sigulda-Seriensiegerin Silke Kraushaar-Pielach. "Ein Problem waren die Windböen, da hat mich eine voll erwischt."

Die 37-Jährige hat vor ihrem Karriereende nun nur noch eine Chance, um die Bestmarke von 37 Weltcup-Erfolgen perfekt zu machen. Noch schlimmer erwischte es Europameisterin Natalie Geisenberger: Die 20-Jährige aus Miesbach wurde nur Zehnte.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung