Eisschnelllauf

"Entscheidung des ISU unverständlich"

SID
Montag, 18.02.2008 | 12:38 Uhr
Advertisement
NBA
Thunder @ Spurs
Rugby Union Internationals
Wales -
Georgien
Rugby Union Internationals
England -
Australien
Rugby Union Internationals
Schottland -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Fidschi
Ran Fighting
ran Fighting Gala
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Viertelfinale
King Of Kings
King of Kings 51
NBA
Warriors @ 76ers
ACB
Andorra -
Malaga
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Halbfinale
BSL
Tofas -
Anadolu Efes
Premiership
Exeter -
Harlequins
ACB
Barcelona -
Valencia
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle

Inzell - Anni Friesinger ist stinksauer auf den Weltverband ISU. Grund ist die ISU-Entscheidung, den Team-Wettbewerb bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Nagano nicht auf den Schlusstag zu legen.

"Dass die ISU diesem Antrag nicht zugestimmt hat, ist bitter und unverständlich. Und das nicht nur für mich. Es betrifft ja alle Top-Nationen, die Niederländer und die Kanadier beispielsweise ebenso", sagte sich die Team-Olympiasiegerin von Turin am Rande des Weltcups in Inzell, bei dem sie mit ihren Saisonsiegen neun und zehn zugleich den Gesamt-Weltcup über 1000 Meter erkämpft hatte.

"Das Ergebnis wird sein, dass bei der Team-Verfolgung nicht die besten Athleten am Start sein werden, und dieses Problem ist hausgemacht. So wird es für die betroffenen Nationen ein Pokerspiel", kritisierte die 31-Jährige, wollte ihren Start in Nagano aber noch nicht ganz ausschließen: "Es gibt noch ein kleines Hintertürchen."

"Eine schwierige Entscheidung"

Laut Damen-Bundestrainer Markus Eicher kann dieses Hintertürchen darin bestehen, dass Anni Friesinger zum WM-Auftakt die 1500 Meter gewinnt und davon beflügelt dann ihren Team-Boykott zurücknimmt, obwohl am Schlusstag für sie mit den 1000 Metern noch die wichtigste Strecke wartet.

Auf dieser Distanz ist sie Top-Kandidatin auf Gold, nachdem sie in Inzell die Konkurrenz gleich um 1,5 Sekunden abgehängt hatte.

"Für die DESG wird es nun erst recht eine schwierige Entscheidung, denn nicht nur ich habe am Schlusstag ein wichtiges Rennen, sondern auch Claudia Pechstein und Daniela Anschütz haben über 5000 Meter Medaillenchancen", meinte die Bayerin.

"Und die Förderung unserer Sportart hängt maßgeblich von erzielten Medaillen und Plätzen ab. Da kann man nicht alles dem Team-Rennen unterordnen, so schön es auch wäre, wenn alle Asse zusammen am Start wären", ergänzte sie.

Generalprobe am Wochenende 

Die WM-Generalprobe steigt am Wochenende beim Weltcup-Finale in Heerenveen, wo erstmals auch in der Team-Verfolgung die besten vier Teams die Kräfte messen.

Eicher lässt dabei das Team mit den Olympiasiegerinnen Pechstein und Anschütz auf das Eis und hofft, dass sich die Berlinerin Katrin Mattscherodt dort in das WM-Trio hineinläuft.

"Ihre jüngsten Leistungen war sehr erfreulich. Ich denke, auch mit Matschi können wir eine WM-Medaille holen, wenn nicht sogar Gold", meinte Eicher.

Der Inzeller baut darauf, dass auch die favorisierten Teams wie Kanada und die Niederlande, angesichts des für die Athleten unfreundlichen Zeitplans wegen der Doppel- und Dreifach-Belastungen Probleme bekommen werden.

"Überrascht über die Ablehnung"

"Wir sind alle davon ausgegangen, dass wir mit unserem Antrag, den die fünf wichtigsten Nationen unterstützten, eine gute Lösung für die Damen finden. Umso überraschter waren wir über die Ablehnung. Ich kann das nicht nachvollziehen", meinte Gerd Heinze, der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), verärgert.

Die ISU hatte Befürchtungen, mit der Zustimmung ein Exempel zu statuieren, da solche Änderungen nach ihren Regularien nur der Kongress fällen darf, der aber erst wieder im Juni in Monaco tagt. "Zudem gab es Befürchtungen, dass es Ärger mit dem Fernsehen geben könnte", ergänzte Heinze.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung