Langlauf

Tour de Ski etabliert sich

SID
Montag, 07.01.2008 | 11:45 Uhr
Advertisement
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Viertelfinale
Premiership
Gloucester -
Saracens
NBA
Thunder @ Spurs
Rugby Union Internationals
Wales -
Georgien
Rugby Union Internationals
England -
Australien
Rugby Union Internationals
Schottland -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Fidschi
Ran Fighting
ran Fighting Gala
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Viertelfinale
King Of Kings
King of Kings 51
NBA
Warriors @ 76ers
ACB
Andorra -
Malaga
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Halbfinale
BSL
Tofas -
Anadolu Efes
Premiership
Exeter -
Harlequins
ACB
Barcelona -
Valencia
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs

Val di Fiemme/Italien - Allen Kritiken zum Trotz: Die Tour de Ski ist ein Erfolgsprodukt. Schon nach der zweiten Auflage hat die Veranstaltung mit acht Rennen in zehn Tagen ihren festen Platz bei Sportlern, Betreuern, Langlauf-Fans und Sponsoren gefunden.

Auch wenn die Tour mit mit engen Strecken, Stürzen und teilweise chaotischen Verhältnissen in Nove Mesto, Prag und Asiago für Negativschlagzeilen sorgte, hat sie sich etabliert.

In einem Winter ohne WM und Olympia triumphierten die Gesamtsieger Charlotte Kalla (Schweden) und der Tscheche Lukas Bauer beim Saisonhöhepunkt am Sonntag im italienischen Val di Fiemme.

Das anfangs mit Skepsis betrachtete Mega-Event lockt nicht nur durch das Gesamtpreisgeld von einer Million Schweizer Franken, sondern vor allem durch das geforderte hohe sportliche Niveau. "Von daher gibt es am Grundkonzept nicht viel zu ändern. Die Vielseitigkeit steht im Mittelpunkt, so wird es bleiben", sagt Tour- Erfinder Jürg Capol.

Kritik war berechtigt 

Der Schweizer, Renndirektor Langlauf im Weltverband FIS, musste aber gerade im sportlichen Bereich bei der zweiten Auflage Kritiken hinnehmen. Zu enge Pisten bei Massenstartwettbewerben in Nove Mesto und beim Sprint in Prag sorgten für Unmut.

"Die Kritik war absolut berechtigt und es wird in dieser Frage Veränderungen geben. Möglich ist ein Klassikrennen als zweite Etappe, da geht es nicht so eng zu. Und in Prag muss man sich möglicherweise einen geeigneteren Platz für den City-Sprint suchen, auch wenn das Ambiente und die Zuschauerzahl für sich sprachen", betont Capol.

Deutschland muss ins Programm 

Gedanken macht er sich um die Länge des Rennens im nächsten Jahr. "Man muss prüfen, ob in der WM-Saison vielleicht eine Sechs-Etappen-Tour aus Belastungsgründen sinnvoller ist. Auch müssen die Reisewege kürzer werden. Der Sprint in Asiago ist einfach zu weit weg", meint der Schweizer und geht damit bereits auf Forderungen der Athleten und Trainer, nicht nur aus Deutschland, ein.

Auf alle Fälle sollen auch Etappen in Deutschland wieder auf dem Programm stehen. Diese waren in diesem Jahr wegen Problemen bei der Fernsehübertragung und der damit einhergehenden finanziellen Risiken an Tschechien abgetreten worden. 

"Es hat das Image der Tour beschädigt, weil Deutschland nicht im Programm war. Wir werden weit vor der Kalenderkonferenz mit den Verbänden sprechen.

Vermarktung muss besser werden 

Kompromissbereitschaft ist da von allen Seiten, auch von der FIS, gefordert. Deutschland gehört einfach aus sportlicher, aber auch wirtschaftlicher Sicht in die Tour", sagt Capol. Ob Oberstdorf nach den Querelen wieder einen Platz in der Tour findet, bleibt abzuwarten. Beste Aussichten haben Ruhpolding und Oberhof, die bereits mit den Tour-Chefs in Kontakt stehen.

Auf wirtschaftlichem Gebiet soll es die größten Veränderungen geben. Die Tour mit einem Vier-Millionen-Euro-Etat muss professioneller und einheitlicher vermarktet werden, ist die Forderung des Erfinders. "Bis jetzt macht jeder Verband und jeder Austragungsort sein Ding.

Hier müssen wir eine Lösung finden, sonst gibt es eine Stagnation. Die kann dieses noch junge Event nicht gebrauchen", sagt Capol und betont, dass die FIS bislang an der Tour nichts verdient.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung