Eisschnelllauf

Wolf bei Sprint-WM vor Riesen-Überraschung

SID
Samstag, 19.01.2008 | 16:44 Uhr
wolf, eisschnelllauf, wintersport
© DPA
Advertisement
German Darts Masters
Live
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 2
NBA
Warriors @ Grizzlies
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 1
BSL
Fenerbahce -
Gaziantep
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
ACB
Real Madrid -
Malaga
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 2
NBA
Warriors @ Mavericks
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
Basketball Champions League
Olimpija -
Bayreuth
Basketball Champions League
Oldenburg -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
European Championship
European Darts Championship: Tag 1
NBA
Celtics @ Bucks
NHL
Stars @ Oilers
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 1
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 2
Pro14
Connacht -
Munster
Premiership
Sale -
Exeter
NBA
Thunder @ Timberwolves
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 3
NBA
Cavaliers @ Pelicans
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 1
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
Premiership
Bath – Gloucester
ACB
Valencia -
Gran Canaria
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 2
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
Basketball Champions League
Aris -
Bonn
Champions Hockey League
Mannheim -
Brynäs
Champions Hockey League
Bern -
München
NBA
Thunder @ Bucks
Basketball Champions League
Ventspils -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Banvit -
Bayreuth
Basketball Champions League
EWE Baskets -
Murcia
NBA
Bulls @ Heat

Heerenveen - Anni Friesinger muss um ihr zweites Sprinter-Gold zittern, Jenny Wolf ist auf dem Weg zu einer Riesen-Überraschung.

Nach dem ersten Tag der Sprint-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer im niederländischen Heerenveen hat die 500-m-Weltrekordlerin aus Berlin die bisherige Rangordnung auf den Kopf gestellt und führt sensationell das Klassement an.

Dabei legte sie mit einem überragenden 500-m-Rennen mit dem "Flachland-Weltrekord" von 37,64 Sekunden die Grundlage für ihre erste Medaille im Sprint-Vierkampf und wies über 1000 Meter eine enorme Steigerung nach.

Titelverteidigerin Friesinger waren vor 12.000 Zuschauern in der ausverkauften Thialf-Arena zunächst die Nachwirkungen ihrer Erkrankungen zu Jahresbeginn anzumerken. Nachdem sie über 500 Meter in 38,70 Sekunden den siebten Platz belegt hatte, wies sie aber über 1000 Meter mit der Bestzeit von 1:15,58 Minuten schon wieder alte Klasse nach. Damit rangiert sie im Klassement nach zwei Strecken vor den 500 Metern am zweiten Tag 0,32 Sekunden hinter Wolf.

Friesinger kämpferisch 

"Die 500 Meter waren nicht überragend, aber solide. Über 1000 Meter lief es dann wieder wie geschmiert. Jetzt ist noch alles drin", meinte die 31 Jahre alte Inzellerin. Als Dritte ist die Niederländerin Annette Gerritsen den beiden Deutschen noch dicht auf den Fersen.

Zuvor hatte Jenny Wolf in 37,64 Sekunden nicht nur ihren eigenen Bahnrekord um 0,17 Sekunden verbessert, sondern auch die schnellste Zeit außerhalb der beiden Hochgebirgsbahnen in Calgary und Salt Lake City aufgestellt.

"Das war der Hammer. Ich habe richtig gestaunt", meinte Anni Friesinger anerkennend, während die 28-jährige Berlinerin ihre Zeit gelassen zur Kenntnis nahm. "Das war doch zu erwarten. Die Abstände sind so wie in der gesamten bisherigen Saison. Jetzt wird es erst richtig spannend", meinte Jenny Wolf nach ihrem Traumrennen, mit dem sie auf die zweitplatzierte Gerritsen den Riesenvorsprung von 0,72 Sekunden herausgelaufen hatte.

Stolperer kostet Zeit 

Dabei verlor die Literaturstudentin, die in der 100-m-Zwischenzeit mit 10,18 sogar unter ihrem Weltrekord von 10,22 Sekunden blieb, durch einen Stolperer bei knapp 100 Metern sogar noch Zeit. "Da musste ich ganz schön rudern", gab sie zu. "Aber die Grundschnelligkeit war so hoch, dass ich noch gut in die Kurve gekommen bin." Über 1000 Meter war sie in 1:17,06 so schnell wie nie im Flachland.

Die eigentlich härteste Konkurrentin der Deutschen, Beixing Wang, musste mit einem Missgeschick fertig werden: Da ihre Schlittschuhe auf dem Flug abhandengekommen waren, musste die Chinesin mit Ersatzschuhen antreten. Damit wurde sie nur Zwölfte und war nach zwei Strecken schon aus dem Medaillenrennen.

Wotherspoon bei Männern vorne 

Topfavorit Jeremy Wotherspoon steuert in der Herren-Konkurrenz seinem fünften Titel entgegen. Der 31-jährige Kanadier zog sofort an die Spitze der Konkurrenz. In 34,81 Sekunden verbesserte er den Bahnrekord über 500 Meter um 0,01 Sekunden und verwies Titelverteidiger Kyou-Hyuk Lee aus Südkorea auf Platz zwei (34,99).

Samuel Schwarz (Berlin/36,07) und Nico Ihle (Chemnitz/36,19) hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun und kamen auf die Ränge 23 und 25.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung