Mittwoch, 30.01.2008

Eiskunstlauf

DEU weiter bereit zu Gespräch mit Steuer

Chemnitz - Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) ist trotz des geplatzten Termins mit Trainer Ingo Steuer und seinem Europameister-Paar weiterhin gesprächsbereit über die Verwendung von 20.000 Euro Fördermitteln.

"Ich bin weiter offen. Es geht darum, Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy in ihrer Entwicklung zu unterstützen", sagte DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf.

Das Trio aus Chemnitz wollte zu einem sportfachlichen Gespräch nur mit anwaltlichem Beistand erscheinen. Dies lehnte der Verband ab.

"Geld sinnvoll verteilen" 

"Es geht darum, jemandem etwas Gutes zu tun und das Geld sinnvoll zu verteilen", sagte Dönsdorf, der für die Verwertung der Projektförderung vom Bundesinnenministerium (BMI) bereits schriftlich erste Vorschläge gemacht hat.

Bei dem Treffen, das in Chemnitz hätte stattfinden sollen, stand die Konkretisierung der Vorbereitung auf die Olympischen Winterspielen 2010 und die Verwendung des Sondertopfes auf der Tagesordnung.

"Wir können das auch alles schriftlich regeln, aber das ist viel umständlicher", sagte der Sportchef. Außerdem sollte das Gespräch die gestörte Atmosphäre zwischen Steuer und der DEU, die sich im Frühjahr in einer öffentlichen Verhandlung vor dem Münchner Landgericht gegenüberstehen, besänftigen.

Dort soll entschieden werden, ob der finanziell klamme Verband den Coach trotz seiner Vergangenheit als Stasi-Mitarbeiter bezahlen muss. Eine Unterstützung mit öffentlichen Geldern hatte das BMI untersagt.


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