Teichmann stürzt

Bauer übernimmt Führung

SID
Dienstag, 01.01.2008 | 13:18 Uhr
Bauer, Lukas
© Getty
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Nove Mesto - Der tschechische Langläufer Lukas Bauer hat erneut die Führung bei der Tour de Ski übernommen. Bauer erreichte am Neujahrstag bei seinem Heimrennen in Nove Mesto nach 15 Kilometern im freien Stil mit Handicap-Start als Erster das Ziel.

Zweiter wurde Bauers Landsmann Martin Koukal vor dem Italiener Pietro Piller Cottrer, der die schnellste Laufzeit erzielte. Über 15 Kilometer im freien Stil mit Handicapstart hatte Bauer schnell den führenden Norweger Simen Östensen überholt. Im hinteren Feld formierte sich angeführt vom überragenden Italiener Pietro Piller-Cottrer ein Verfolgerzug, zu dem auch die deutschen Herren gehörten.

Teichmann kämpft

Als Teichmann bereits nach 2,5 km stürzte und zurückfiel, schienen alle Chancen für den Thüringer dahin. Doch er kämpfte sich zurück und nimmt bei Halbzeit der Tour als bester DSV-Starter Platz zehn mit einem Rückstand von rund 36 Sekunden ein.

Teichmann rutschete auf einer Eisplatte aus und zog sich eine Verletzung am rechten Daumen zu. Ein Bruch ist eher unwahrscheinlich, eine Knochenabsplitterung kann nach Aussagen verschiedener Mediziner aber nicht ganz ausgeschlossen werden.

Auf eine Röntgenuntersuchung will der zweimalige Weltmeister, der von einer Kapsel- und Bandverletzung ausgeht, jedoch verzichten. "Entweder es geht morgen oder nicht", meinte Teichmann und sagte sarkastisch: "Ich hatte definitiv einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Angerer zerknirscht

Angesichts der Teichmann-Verletzung wusste Bundestrainer Jochen Behle nicht so recht, ob er Lachen oder Weinen soll. "Ohne den Sturz wäre Axel auf die Spitzengruppe aufgelaufen und hätte richtig Sekunden gut gemacht. Was er mit den Schmerzen und der damit einhergehenden psychologischen Belastung dann geleistet hat, ist ganz stark", sagte Behle, der davon ausgeht, dass sein Vorzeigeathlet mit schmerzstillenden Spritzen und einem Tape-Verband die Tour fortsetzen wird. 

"Er ist mit einem Bandscheibenvorfall Weltmeister geworden, das sagt doch alles über seine Härte", meinte Behle, der der gesamten Mannschaft ein Kompliment machte. "Sie haben heute stark gearbeitet und den Rückstand verkürzt. Jetzt kommen die entscheidenden Etappen und man darf den letzten Berg am Sonntag nicht vergessen", gab sich Behle optimistisch.

Hinter Teichmann auf Rang zehn folgt Franz Göring aus Zella-Mehlis als Zwölfter vor Rene Sommerfeldt (Oberwiesenthal). Nur Tobias Angerer wirkte zerknirscht. "Ich komme mit den Skatingski in dieser Saison einfach nicht zu Rande", schimpfte er.

Der Vachendorfer hatte unheimlich Druck gemacht, am Ende musste er aber mit Rang 16 zufrieden sein. "Ich habe dem hohen Tempo Tribut gezollt. Doch es wird noch viel passieren, man hat gesehen, dass schon einige Favoriten Federn gelassen haben", sagte der Titelverteidiger.

Schwedin bei den Damen in Front

Die deutschen Langläuferinnen haben sich indes im Gesamtklassement weiter nach vorne geschoben. Claudia Nystadt aus Oberwiesenthal liegt nur noch 30,8 Sekunden hinter der neuen Gesamtführenden Charlotte Kalla.

Die Schwedin erreichte am Neujahrstag nach 10 Kilometern im freien Stil mit Handicap-Start 8,5 Sekunden vor der Italienerin Arianna Follis das Ziel. 10,1 Sekunden zurück lief Justyna Kolwalczyk (Polen) auf Rang drei. Evi Sachenbacher-Stehle aus Reit im Winkl ist mit einem Rückstand von 34 Sekunden Achte.

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