Ski alpin

Riesch kommt immer besser in Schwung

SID
Sonntag, 30.12.2007 | 12:48 Uhr
Advertisement
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 3
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
HV71 -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Lienz - An ihrem vierten Weltcup-Podium in diesem Winter schrammte Maria Riesch nur um 0,35 Sekunden vorbei, in der Gesamtwertung geht sie dafür als Dritte ins neue Jahr.

"Das Fazit für 2007 fällt sehr gut aus. Ich spüre, dass die alte Sicherheit langsam wieder da ist. Ich habe mich toitoitoi nicht verletzt und bis jetzt lief die Saison super. Ich bin happy", sagte die strahlende Partenkirchener Skirennfahrerin, die durch ihren vierten Platz beim Slalom-Sieg von Chiara Costazza (Italien) im österreichischen Lienz wertvolle Punkte im Kampf um die Große Kristallkugel einfuhr.

Hier führt Vorjahressiegerin Nicole Hosp (Österreich) mit 514 Punkten vor Lindsey Vonn (USA/480) und eben Riesch (450).

Lob vom Cheftrainer 

"Die Maria kommt immer besser in Form und fährt einfach super gut Ski. Zusammen mit der Niki Hosp ist sie eigentlich die einzige, die es schafft, alle Disziplinen auf die Reihe zu kriegen", sagte der deutsche Damen-Cheftrainer Mathias Berthold über die Vielfahrerin, die mit ihrer "tadellosen" Vorstellung ein schlechtes Teamergebnis kaschierte.

Denn außer der 23-Jährigen überstanden von neun deutschen Starterinnen nur Weltcup-Debütantin Katharina Dürr (Germering/Platz 26) und die im zweiten Lauf ausgeschiedene Nina Perner (Karlsruhe) den ersten Durchgang.

"Mit den anderen bin ich äußerst unzufrieden. Das war eine Enttäuschung auf allen Ebenen. Wir machen uns das Leben selbst schwer", kritisierte Berthold.

"Es geht nicht um den Gesamtweltcup" 

"Maria zieht den Laden im Augenblick ziemlich alleine, bis auf Kathrin Hölzl", sagte Alpin-Chef Wolfgang Maier über Riesch, die vor ihren zwei Kreuzbandrissen in der Saison 2003/2004 schon einmal Gesamt-Dritte war.

Doch über gute Platzierungen im Klassement will die sportliche Führung nicht reden; Druck hat Riesch auch so schon genug. "Es geht nicht um den Gesamtweltcup, sondern wir konzentrieren uns einfach aufs Skifahren und wollen weiter nach vorne fahren", sagte Berthold, der in dieser Saison nicht mehr mit den erneut operierten Anja Blieninger (Schienbein) und Veronika Staber (Samerberg) rechnet.

Erster Sieg für Costazza

Während die deutschen Damen seit dem Abfahrts-Erfolg von Riesch im Dezember 2006 auf den nächsten Sieg warten, läuft es bei den Italienerinnen wie am Schnürchen.

Mit ihrem ersten Weltcup-Sieg bescherte Costazza den Azurri-Frauen bereits den vierten Saison- Erfolg. Sie gewann in 1:54,97 Minuten vor Hosp (+0,68 Sek.) sowie der Finnin Tanja Poutiainen (+0,86) und war im zweiten Durchgang als einzige schneller als die Partenkirchenerin unterwegs.

"Ich werde dran bleiben, schön brav weitertrainieren und dann hoffe ich, dass ich eine erfolgreiche Saison zu Ende fahren kann", sagte die viermalige Weltcup-Siegerin Riesch.

Bergmann ausgeschieden

Mit einer Top-Zwischenzeit schied Slalom-Spezialistin Monika Bergmann (Lam) im ersten Rennen nach mehrwöchiger Pause wegen einer Erfrierung am Fuß aus.

"Die Entzündung ist weg, aber die Öffnung ist noch nicht zugewachsen. Da ist noch das rohe Fleisch und keine Haut drüber", sagte die 29-Jährige, die ebenso wie Kathrin Hölzl (Bischofswiesen), Carolin Fernsebner (Ramsau), Susanne Riesch (Partenkirchen), Monika Springl (Schellenberg) und Fanny Chmelar (Partenkirchen) den zweiten Durchgang verpasste.

Dagegen war die Freude bei der erst 18-jährigen Dürr groß. "Das berührt einen schon vor der Kulisse", gestand die Vize-Weltmeisterin nach ihren ersten Weltcup-Punkten.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung