Langlauf

Deutsches Erfolgsduo will Tour-Sieg

SID
Donnerstag, 27.12.2007 | 11:03 Uhr
Tobias Angerer, Axel Teichmann
© Getty
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Nove Mesto - Zwei Favoriten, ein Ziel: Der Tour-de-Ski-Sieg soll auch im zweiten Jahr wieder nach Deutschland gehen. Das haben sich der zweimalige Weltmeister Axel Teichmann (Bad Lobenstein) und Trophäen-Verteidiger Tobias Angerer (Vachendorf) dick in ihr Stammbuch geschrieben.

Angesichts ihrer guten Vorbereitung und in Kenntnis der eigenen Leistungsfähigkeit strotzen sie vor Selbstbewusstsein, ohne dabei überheblich zu sein.

"Ich habe Respekt vor der Konkurrenz, aber ich sage auch, dass ich zu den Favoriten gehöre", betont Angerer vor dem Tour-Auftakt im tschechischen Nove Mesto; und Teichmann ergänzt: "Wir sollten so viel Selbstvertrauen haben, dass wir vom Tour-Sieg sprechen."

"Prestigedenken gibt es nicht" 

Dabei ist es dem Thüringer egal, wer am Ende als Erster die Ziellinie auf dem Alpe Cermis überquert, Hauptsache es ist ein Deutscher.

"Ich hätte kein Problem damit, wenn vor mir nur der Tobi oben ist", meint Teichmann, den im vergangenen Jahr wegen einer Erkrankung nach der zweiten Etappe aussteigen musste, bekommt aber gleich einen Seitenhieb von Bundestrainer Jochen Behle: "Dir würde der Erfolg aber auch gut zu Gesicht stehen."

Im Gegenzug würde auch Angerer seinem Teamkollegen den Sieg gönnen: "Ein Prestigedenken gibt es da nicht. Wir sind beide stark und wenn der andere besser ist, ist es auch okay."

Gegenseitige Wertschätzung 

Die beiden Kontrahenten pflegen ein ungewöhnliches Miteinander in der Individualsportart Langlauf. Als bei der ersten Tour de Ski auf der zweiten Etappe Angerer nach einem Sturz den Anschluss verlor und alle Chancen auf den Gesamtsieg zu verlieren schien, wartete Teichmann und führte ihn in Radsportmanier an die Spitze zurück.

Bei den Olympischen Winterspielen in Turin widmete Angerer die erste deutsche Langlaufmedaille dem Bad Lobensteiner, der wegen einer Haarwurzelentzündung die Teilnahme an den Spielen verpasst hatte.

"Wir sind ein Team, nur so kann es funktionieren. Gerade bei der Tour wird es auf taktisches Geschick ankommen. Wir werden uns am Abend vor jeder Etappe zusammensetzen und besprechen, was und wie wir alle zusammen anstellen können, um den maximalen Erfolg zu haben. Dabei kann es auch sein, dass René Sommerfeldt, Franz Göring oder Jens Filbrich am Ende die besten Karten unseres Sextetts haben", erklärt der zweimalige Gesamtweltcupgewinner Angerer, wohlwissend, dass bei der diesjährigen Tour andere Eigenschaften als vor Jahresfrist gefragt sind.

Höhentrainigslager absolviert

"Es gibt nur einen Massenstart auf der vorletzten Etappe, dafür gleich mehrere Handicap-Starts. Das erfordert eine andere Taktik", sagt Cuno Schreyl.

Der Oberhofer Stützpunkttrainer war mit Angerer und Teichmann sowie Göring und Filbrich zuletzt acht Tage in einem speziellen Höhentrainingslager in den italienischen Alpen.

Neben Kondition - Angerer spricht von etwa 450 Kilometern, die abgespult worden sind - wurden auch taktische Manöver probiert. "Man muss, um Kraft zu sparen, auch synchron laufen können, sich dem Schritt des Vordermanns anpassen und damit den Windschatten nutzen können. Auch das Reagieren auf plötzliche Antritte der Konkurrenz kann man üben. Es gibt in dieser Hinsicht sehr viele Parallelen zum Radsport", meint Schreyl.

Alles in allem sind die beiden Mitfavoriten gerüstet. "Aber alles Wenn und Aber ist hypothetisch. Ich denke nur von Etappe zu Etappe. So baut man sich selbst keinen Druck auf und kann mit dem Ist-Zustand am besten umgehen. Das war auch meine Einstellung bei der ersten Tour und damit bin ich gut gefahren. Ich freue mich jetzt, dass es endlich los geht. Denn die Tour de Ski ist für alle bereits das Highlight der Saison", sagt Angerer.

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