Ski Alpin

Riesch in Slalom-Weltspitze zurück

SID
Montag, 10.12.2007 | 16:44 Uhr
Advertisement
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

München - Die deutschen Alpin-Herren kommen einfach nicht vom Fleck, dafür geht es für die Skirennfahrerinnen wenigstens vorwärts. Maria Riesch meldete sich mit dem besten Slalom-Ergebnis seit fast vier Jahren als Neunte in der erweiterten Weltspitze zurück.

Riesentorlauf-Expertin Kathrin Hölzl fuhr im amerikanischen Aspen als Elfte gar ihre beste Platzierung im Slalom-Weltcup ein. "Das ist ein weiterer Schritt nach vorne. Wir haben eine extrem junge Mannschaft, die sich von Rennen zu Rennen steigert", sagte Damen-Cheftrainer Mathias Berthold und zog ein gemischtes Fazit nach der dreiwöchigen Nordamerikatour.

"Maria hat das einzige Podium, aber es sind auch sonst Lichtblicke da. Von ein paar Mädchen hätte ich mir aber auch ein bisserl mehr erwartet." Zum Abschluss erreichte Maria Riesch beim Slalom-Sieg der Österreicherin Nicole Hosp erstmals seit ihrem vierten Rang aus dem März 2004 im italienischen Sestriere wieder eine einstellige Platzierung in dieser Disziplin.

"Beste Slalom-Ergebnis seit langem" 

"Das war das beste Ergebnis im Slalom seit langem. Jetzt kann ich mit einem guten Gefühl nach Hause reisen", sagte die 23-Jährige, die nach der strapaziösen Reise aus den USA erst einmal mit dem Jetlag kämpfen musste.

Mit der Last, das die hohen Erwartungen größtenteils auf ihren Schultern liegen, kommt die Partenkirchenerin wesentlich besser zurecht als ihr Vereinskamerad Felix Neureuther. Allerdings ist bei Neureuther, der dreimal ausschied und zweimal Elfter wurde, der Druck als Alleinunterhalter ungleich größer.

Bei den von Val d'Isère nach St. Moritz verlegten Speedrennen hoffen Berthold und seine Mannschaft auf bessere Bedingungen als noch bei der von zwei schweren Stürzen überschatteten Abbruch-Abfahrt von Aspen.

"Ich hoffe, dass die verantwortlichen Leute aus dem Tag gelernt haben und so was nicht mehr passiert", sagte der deutsche Damen-Coach. Nach den Verletzungen von Alexandra Meissnitzer (Österreich) und Anne-Sophie Barthet (Frankreich), der nach einer schweren Knieverletzung das Saisonaus droht, nahmen alle ein Negativ-Erlebnis mit nach Europa.

Kritik von Pärson

"Im Sport sollte es nicht immer nur um das Geld gehen. Hier wird mit Menschenleben gespielt", warnte die schwedische Mehrfach-Weltmeisterin Anja Pärson, die beim Slalom- Sieg von Hosp vor Tanja Poutiainen (Finnland) und Kathrin Zettel (Österreich) ausschied.

In der Gesamtwertung, die die überraschend ausgeschiedene Slalom-Spezialistin Marlies Schild (Österreich) mit 343 Punkten vor Hosp (326 Zähler) und Denise Karbon (Italien/235) anführt, belegt die konstant gut punktende Riesch den sechsten Rang (204). "Wir haben eine gute Basis gelegt und freuen uns auf zu Hause.

In St. Moritz sind wir immer gut gefahren, kennen das Gelände auch von deutschen Meisterschaften ganz gut", sagte Berthold und forderte weitere Weltcup-Punkte vom ganzen Team. "Das bringt uns vorwärts, das verbessert die Startpositionen. Und wenn man eine gute Startnummer hat, kann man auch um die vorderen Plätze mitfahren."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung