In Hochfilzen nicht zu schlagen

Sieg mit Ansage

SID
Sonntag, 09.12.2007 | 15:04 Uhr
biathlon, frauen, staffel
© Getty
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Hochfilzen - Die deutschen Biathletinnen haben ihre Glanzleistungen mit dem Staffelerfolg gekrönt und bleiben die Nummer eins im Weltcupzirkus.

Martina Glagow (Mittenwald), Andrea Henkel (Großbreitenbach), Simone Denkinger (Gosheim) und Kati Wilhelm (Zella-Mehlis) behielten auch im Dauerschneefall den Durchblick und landeten einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Die Männer unterstrichen beim von 24.000 Fans besuchten Weltcup in Hochfilzen mit unerwarteten dritten Plätzen durch Daniel Graf (Frankenhain) im Verfolgungsrennen sowie mit der Staffel ihre ansteigende Formkurve. "Darauf hatte ich nicht nur gehofft, sondern es auch erwartet", sagte Bundestrainer Frank Ullrich.

Bailly in Gelb 

Nach 4 x 6 Kilometern hatte das Frauen-Quartett 19,3 Sekunden Vorsprung vor Russland und Schweden, das eine weitere Sekunde zurück lag. Kati Wilhelm büßte auf ihrer Strecke zwar knapp eine Minute des klaren Vorsprungs ein, lief aber unbedrängt ins Ziel. Martina Glagow, die das Gelbe Trikot an die Hochfilzen-Doppelsiegerin Sandrine Bailly (Frankreich) abgeben musste, hatte da die größte Schrecksekunde des Wochenendes schon überwunden.

Die Oberhoferin Sabrina Buchholz hatte mit Glagows Auto eine Karambolage verursacht. Im Zielraum fand Glagow tröstende Worte für ihre Teamgefährtin. Zuvor hatte sie als Erste mit 12,5 Sekunden Vorsprung gewechselt. Henkel fügte einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag weitere 22 Sekunden hinzu. Simone Denkinger kam mit über einer Minuten Vorsprung zum Wechsel.

Konzentration hat nachgelassen 

"Jetzt muss ich das Nachladen üben", meinte Kati Wilhelm, die zwei Scheiben verfehlt hatte und fast eine Ewigkeit brauchte, um die letzte Patrone ins Gewehr zu bringen.

Im Stehendanschlag zeigte sie dann aber wieder gewohnte Souveränität. "Wenn man so weit vorn läuft, leidet manchmal die Konzentration", nahm Frauen-Chef Uwe Müssiggang seine Schlussläuferin in Schutz. "Das war heute eine Staffel, wie ich sie mir wünsche. Keine Strafrunde, nicht zu viele Nachlader. Da kann man das Rennen diktieren", ergänzte er.

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