Super-G-Krimi in Gröden

Süßer Sieg für Cuche

SID
Freitag, 14.12.2007 | 14:22 Uhr
Cuche, Gröden, Super G
© Getty
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Gröden - Im Hundertstel-Krimi von Gröden war Didier Cuche der Hauptdarsteller, den ausgeschiedenen deutschen Skirennfahrern blieben dagegen nur Statistenrollen.

Während sich der Schweizer Cuche im sonnigen Südtirol in 1:36,62 Minuten den Sieg beim Super-G im alpinen Weltcup vor dem Amerikaner Bode Miller (+0,02 Sek.) und dem Liechtensteiner Marco Büchel (+0,04) sicherte, musste der im Vorjahr so starke Keppler im siebten Saison-Rennen zum sechsten Mal ohne Weltcup-Punkte die Strecke verlassen.

Bei seinem ersten Super-G nach fast vier Jahren ging auch der Partenkirchener Peter Strodl nach zu riskanter Linien-Wahl leer aus. Auf Rang sieben heimste dagegen Benjamin Raich als bester Österreicher wertvolle Punkte ein. Er liegt im Gesamtweltcup weiter klar in Führung, konnte aber das schlechteste Ergebnis der rot-weiß-roten Ski-Nation seit März 1996 in der Paradedisziplin nicht verhindern.

Knappste Entscheidung seit 1993

Nur 1993 in Are lagen die Top-10 bei einem Super-G-Rennen enger zusammen als diesmal - und ausgerechnet bei diesem knappen Ausgang setzte sich der oft schon als ewiger Zweiter abgestempelte Cuche durch.

"Das ist umso süßer. Das zeigt, dass es eine Gerechtigkeit gibt. Ich bin froh, dass ich das heute geschafft habe", sagte der 33- Jährige nach seinem siebten Weltcup-Erfolg. Cuche, der bei der Abfahrt im Vorjahr um 0,02 Sekunden von Steven Nyman geschlagen wurde, rückte mit 373 Punkten in der Gesamtwertung auf Rang zwei hinter Raich (441) vor und übernahm die Führung im Disziplin-Weltcup.

Miller, der sich in diesem Winter abseits des Nationalteams in Eigenregie vorbereitet, durfte sich trotz verpassten Sieges über sein erstes Saison-Podium freuen.

Bittere Pille für Keppler 

So süß der Sieg für Cuche war, so bitter war die Pille, die Keppler im WM-Ort von 1970 schlucken musste. Als eines der Versuchskaninchen war er mit Nummer zwei auf der Strecke gestartet und verpasste ein Tor.

"Den Sprung habe ich unterschätzt. Es ist nicht so einfach mit der niedrigen Nummer das richtig einzuschätzen. Die anderen schauen es sich oben im Fernsehen an und sehen wo die Probleme sind und können das besser machen", sagte Keppler.

Scholz von Leistung enttäuscht

Im Vorjahr hatte er als Achter am selben Ort erstmals in die erweiterte Weltspitze hinein geschnuppert, in diesem Winter läuft es dagegen gar nicht. "Wahrscheinlich fehlt einfach das Erfolgserlebnis. Letztes Jahr hatte ich es gleich im ersten Rennen und konnte ganz locker den Rest fahren."

Während Keppler einen Sprung falsch einschätzte, wählte der nach drei schweren Knieverletzungen zurückgekehrte Strodl eine zu riskante Linie. "Es ist enttäuschend, wenn man zwei hoffnungsvoll im Rennen hat und keiner ins Ziel kommt", sagte der deutsche Herren-Cheftrainer Christian Scholz.

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