Kolumne von Alex Herr

"Kaum Alkohol - bei den meisten"

SID
Montag, 31.12.2007 | 14:26 Uhr
© Getty
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Nach dem ersten Springen in Oberstdorf wird es für die Springer immer relativ hektisch. Es wird ganz kurz ins Hotel gefahren, vielleicht noch ein bisschen etwas gegessen und dann Richtung Garmisch aufgebrochen.

Wenn man auf dem Podium war, dann kann es schon halb zwei werden, bis man in Garmisch ins Hotel kommt.

Die Hektik richtet sich auch nach den Straßenverhältnissen. Bei uns ist es vor einigen Jahren auch schon vorgekommen, dass es mal richtig stark geschneit hat. Dann sind wir eben ab und zu mit dem Wagen im Graben gelandet. Das beruhigt einen als Springer natürlich nicht unbedingt.

Alkoholkonsum hält sich in Grenzen

Zwischen Oberstdorf und dem Wettkampf in Garmisch (Di., 13.15 Uhr im SPOX-LIVE-TICKER) gibt es auch immer den Jahreswechsel. An Silvester bin ich bis vor einigen Jahren immer vor Mitternacht ins Bett gegangen. In den letzten Jahren saßen wir dann meist bis etwa Viertel nach Zwölf zusammen. Allerdings war es bei uns jahrelang nicht gerne gesehen, dass man mit der Freundin und der Familie aufs neue Jahr anstößt. In den letzten Jahren durften dann die Partnerinnen auch mit, was es schon angenehmer macht.

Allerdings ist Silvester bei den Skispringern nicht so prickelnd, weil eben jeder auf den Wettkampf fokussiert ist. Das Silvester-Menü fällt deshalb doch recht spärlich aus, und auch der Alkoholkonsum hält sich sehr in Grenzen. Zumindest bei 90 Prozent der Aktiven.

Es gibt eine Gefahr in Garmisch

Beim Neujahrsspringen werden auch die Österreicher dominieren. Gerade jetzt mit der neuen Schanze, die der von Oberstdorf und Trondheim doch sehr ähnlich ist. Eine große Überraschung wird es dort nicht geben. Die Verhältnisse müssen natürlich immer mitspielen.

Michael Neumayer wird auch in Garmisch ein ordentliches Ergebnis abliefern, die neue Schanze wird ihm entgegen kommen. Auch Michi Uhrmann wird sich steigern. Martin Schmitt scheint mit der Schanze zurechtzukommen. Allerdings wird er jetzt einige km/h weniger haben als beim Continental-Cup.

Außerdem gibt es in Garmisch eine Gefahr: Die Schanze steht sehr frei da. Es gibt immer eine Phase, in der die Sonne weg ist. Die Springer von Platz 10 bis Platz 30 im Gesamtweltcup haben es deshalb in Garmisch immer relativ schwer, weil die Sonne dann hinterm Berg verschwindet und die kalte Luft von oben drückt. Dadurch findet ein Wechsel des Windes statt. Da ist es dann besser, wenn man ganz am Anfang dran kommt, oder eben ganz zum Schluss.

Bis zum nächsten Mal.

Und immer schön am Boden bleiben.

Euer Alex Herr

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