Die Frohnatur lobt Teamarbeit

Sachenbacher-Stehle setzt auf Spaßfaktor

SID
Dienstag, 23.10.2007 | 14:38 Uhr
Evi, Sachenbacher, Stehle, Langlauf
© Getty
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Frankfurt/Main - Evi Sachenbacher-Stehle wird ihrem Ruf als bayerische Frohnatur in diesen Tagen vollauf gerecht. Selten wirkte Deutschlands Top-Langläuferin des vergangenen Jahres vor dem Start in eine Saison so locker und gelöst wie 2007.

"Der Spaßfaktor ist momentan sehr hoch. Im Team läuft es gut, im Training auch. Wir haben eine richtig gute Stimmung. So viel Spaß habe ich schon lange nicht mehr gehabt", sagte Sachenbacher-Stehle vor dem Weltcup-Auftakt am Wochenende in Düsseldorf in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Vergessen sind die Querelen zwischen dem Deutschen Skiverband (DSV) und Sachenbachers langjährigem Heimtrainer Wolfgang Pichler, der nach der im Sommer erfolgten Berufung von Ismo Hämäläinen als Stützpunkttrainer in Ruhpolding nur noch beratend tätig ist.

Trainerstreit ad acta gelegt 

"Ich bin froh, dass die Kompetenzstreitigkeiten vom Tisch sind. Ich hatte den Kopf nie richtig frei. Jetzt ist die Sache aus der Welt und abgehakt", erklärte die zweifache Silbermedaillengewinnerin der Weltmeisterschaften in Sapporo.

Das neue Training, das Hämäläinen mit Pichler abstimmt, ist der 26-Jährigen bisher gut bekommen. "Jeder Trainer hat seine eigene Strategie, aber der Umfang bleibt gleich. Ismo hat ein bisschen mehr Techniktraining gemacht und mehr koordinative Sachen. Es war ganz gut. Im Winter werden wir sehen, wie das angeschlagen hat", sagte die Staffel-Olympiasiegerin von 2002.

Vom Training profitieren alle

Sie profitiert auch davon, dass die Damen auf Druck des DSV dem Vorbild der Herren gefolgt sind und seit diesem Jahr die meiste Zeit zusammen trainieren. "Die Konkurrenz im Training ist für alle besser. Jeder kann sich beim anderen etwas abschauen, jeder profitiert vom anderen.

Man kann miteinander laufen oder gegeneinander. Ganz wie man will. Insgesamt bringt es einen weiter", zog Sachenbacher-Stehle ein positives Zwischenfazit.

Der Saison-Auftakt mit den Sprintrennen in Düsseldorf wird jedoch noch kein Gradmesser sein. "Das ist nicht mein Favoriten-Wettkampf, aber es macht sehr viel Spaß, da zu laufen. Die Atmosphäre ist super und es sind viele Zuschauer da. Ich schaue einfach, was rauskommt", meinte Sachenbacher-Stehle.

Wir haben gute Arbeit gemacht 

Höhepunkt der Saison, in der keine WM auf dem Programm steht, ist für sie die Tour de Ski vom 28. Dezember bis 6. Januar 2008. Dafür hat sie ihr Training etwas umgestellt, "denn bei mir ist es ja so, dass ich erst im Februar oder März zu meiner richtig guten Form finde. Vielleicht geht es dieses Jahr schon vorher richtig gut", meinte Sachenbacher-Stehle.

Die Voraussetzungen sind zumindest nicht schlecht, denn die Bayerin ist ohne Krankheiten und Verletzungen durch den Sommer gekommen. "Wir haben gute Arbeit gemacht", befand sie. Der Zukunft sieht sie noch aus einem anderen Grund gelassen entgegen.

"Ich mache mir keinen großen Kopf mehr um meine Blutwerte, weil die wichtigen Wettkämpfe wie Weltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele nicht in Höhenlagen stattfinden. Deshalb muss ich auch nicht in der Höhe trainieren", sagte Sachenbacher-Stehle, die bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin wegen zu hoher Blutwerte mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden war.

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