Ski alpin

Riesch schon ganz "hibbelig"

SID
Freitag, 26.10.2007 | 14:36 Uhr
© Getty
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Sölden - Ungeduld, Vorfreude und eine Portion Unsicherheit: Voller Tatendrang fiebern die deutschen Ski-Asse dem ersten Alpin-Weltcup der Saison im österreichischen Sölden entgegen.

"Sölden ist immer ein spezielles Rennen", sagte Riesenslalom-Spezialistin Kathrin Hölzl vor dem Damen-Rennen. "Jeder ist nervös und heiß darauf, dass es endlich losgeht."

Getrübt wird die gute Auftakt-Stimmung aber dadurch, dass die deutschen Fernseh-Zuschauer das erste Kräftemessen von Maria Riesch, Felix Neureuther & Co. mit der Weltelite um die Gesamtweltcupsieger Aksel Lund Svindal (Norwegen) und Nicole Hosp (Österreich) nicht live am Bildschirm verfolgen können.

Hölzl größte Hoffnung

Die deutschen Rennfahrer sehen sich jedoch gut gerüstet, mit positiven sportlichen Schlagzeilen für die Öffentlichkeit präsent zu werden. "Ich möchte ein Wörtchen mitreden", kündigte der Partenkirchener Neureuther an. Mit guten Platzierungen hofft der 23-Jährige, auch das leidige TV-Thema positiv beeinflussen zu können. "Wenn man erfolgreich fährt, dann interessieren sich die Leute für den Sport und damit auch das Fernsehen."

Die aussichtsreichste deutsche Kandidatin für ein Top-Ergebnis ist Kathrin Hölzl. "Kathi sollte in der Lage sein, die Top fünf zu schaffen", sagte Damen-Trainer Mathias Berthold. Die 23- Jährige will sich aber trotz "guter Verfassung" nicht zu sehr unter Druck setzen.

Zu groß ist ihr Respekt vor der anspruchsvollen, steilen Gletscher-Strecke, auf der sie bei bisher vier Starts noch nie den zweiten Durchgang erreichte. "Das Rennen ist brutal von den Bedingungen", sagte die Bischofswiesenerin. "Es ist sehr eisig und schlagig, das schwerste Riesenslalom-Rennen im ganzen Winter."

Zwei Youngsters dabei

Auch Maria Riesch brennt auf einen guten Weltcup-Start, will das Auftakt-Rennen aber nicht zu hoch einstufen. "Sölden ist nicht das Maß aller Dinge", sagte die 22-Jährige aus Partenkirchen. "Alle sind noch sehr hibbelig und das Rennen ist sehr schwierig. Mit einem Top-15-Platz wäre ich schon zufrieden."

Coach Berthold traut der größten deutschen Hoffnung im Gesamtweltcup mehr zu: "Sie hat gut trainiert und wie wir sie kennen, kann sie im Rennen immer nochmal zulegen." Neben Riesch und Hölzl starten auch die WM-Achte Viktoria Rebensburg (Kreuth) und Carolin Fernsebner (Ramsau).

Im zweiten Lauf angreifen

Für das Herren-Rennen ruhen alle Hoffnungen auf Neureuther, neben dem der 20 Jahre Deutsch-Österreicher Fritz Dopfer (Garmisch) zu seinem Weltcup-Debüt kommt. Für Neureuther, der nicht in der Gruppe der ersten 30 startet, geht es vor allem darum, seine Startnummer für künftige Rennen zu verbessern. "Da kann man nicht taktieren, sonst kommt man gar nicht in den zweiten Durchgang", kündigte der Partenkirchener ein forsches Rennen an.

Der neue Herren-Cheftrainer Christian Scholz wünscht sich angesichts von nur zwei Platzierungen Neureuthers bei fünf Riesenslalom-Starts im vergangenen Winter ein dosiertes Risiko des 23-Jährigen.

"Felix muss erst sehen, dass er unter die besten 30 kommt", warnte Scholz. "Im zweiten Durchgang kann er dann angreifen." Für Dopfner, der sowohl die deutsche als auch die österreichische Staatsbürgerschaft hat, geht es nur darum, Erfahrungen zu sammeln. "Wenn er 55. wird, aber gekämpft hat und gut Ski gefahren ist, sind wir zufrieden", sagte Scholz.

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