Volleyball

Deutschland verpasst Sensation

Von SPOX
Sonntag, 03.09.2017 | 23:45 Uhr
Das DVV-Team musste sich im EM-Finale Russland denkbar knapp geschlagen geben
© getty

Die deutsche Auswahl verpasste im Finale der Volleyball-Europameisterschaft der Männer 2017 gegen Russland die Sensation und musste sich denkbar knapp mit 2:3 (19:25, 25:20, 22:25, 25:17, 13:15) geschlagen geben . Hier gibt es alle Infos zum Austragungsort, dem Modus und dem Finale.

Wann und wo findet die Volleyball-EM statt?

Die Volleyball-EM der Männer findet vom 24. August bis zum 02. September 2017 in Polen statt.

Wo kann man die Volleyball-EM live verfolgen?

Sport1 hat sich die Rechte an der Volleyball-EM und der Beachvolleyball-EM gesichert. Der Sender zeigt die Enrunde der Volleyball-EM der Männer und Frauen live im Free-TV und auf Sport1+. Die Spiele der Männer werden auf Sport1+ gezeigt und der Titelkampf der Frauen wird im Free-TV und auf Sport1+ übertragen. Die Begegnungen sind auch im Livestream zu sehen.

In welchem Modus wird die Volleyball-EM gespielt?

Das Turnier beginnt mit einer Vorrunde in vier Gruppen mit je vier Mannschaften. Dabei gilt folgende internationale Punktwertung:

ErgebnisPunkte (Gewinner)Punkte (Verlierer)
3:0, 3:130
3:221

Die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die Gruppenzweiten und Gruppendritten müssen in einer Playoff-Runde die weiteren vier Teilnehmer des Viertelfinals ermitteln. Anschließend wird das Turnier im KO-Modus fortgeführt. Die Verlierer des Halbfinals spielen um den dritten Platz.

Wie erreichten die deutschen Volleyballer das Finale?

Die deutsche Auswahl erreichten ungeschlagen als Gruppenerster das Viertelfinale, wo sie auf das tschechische Team traf. Das Viertelfinale konnten die DVV-Männer mit 3:1-Sätzen gewinnen.

Im Halbfinale wartete Serbien auf die Deutschen, die ihrerseits zuvor die Bulgaren aus dem Turnier warfen. In einem knappen Spiel erreichte Deutschland mit 3:2-Sätzen das Finale.

Wie lief das EM-Finale zwischen Deutschland und Russland?

Vor dem Finale galt Russland als klarer Favorit, musste die Mannschaft doch bis dahin keinen einzigen Satz abgeben. Nachdem das deutsche Team bereits im ersten Satz gute Ansätze zeigte, ging der zweite Satz dann tatsächlich an die DVV-Auswahl.

Nachdem sich beide Teams jeweils einen weiteren Satz sicherten, setzte sich Russland im entscheidenden Satz denkbar knapp mit 15:13 durch. Unter dem Strich stand so eine 2:3 (19:25, 25:20, 22:25, 25:17, 13:15)- Niederlage, das deutsche Team musste sich mit der Silbermedaille trösten.

Wie lauten die Gruppen der EM?

Gruppe A

PlatzNationSiegePunkte
1Serbien38
2Polen26
3Finnland12
4Estland02

Gruppe B

PlatzNationSiegePunkte
1Deutschland38
2Italien27
3Tschechien13
4Slowakei00

Gruppe C

PlatzNationSiegePunkte
1Russland39
2Bulgarien26
3Slowenien13
4Spanien00

Gruppe D

PlatzNationSiegePunkte
1Belgien37
2Frankreich26
3Türkei14
4Niederlande01

In welchen Städten wird die EM ausgetragen?

GruppeStadt
ADanzig
BStettin
CKrakau
DKatowice

Wie lauten die Resultate der letzten Europameisterschaften?

Männer:

JahrGastgeberGoldSilberBronze
1997NiederlandeNiederlandeJugoslawienItalien
1999ÖsterreichItalienRusslandJugoslawien
2001TschechienJugoslawienItalienRussland
2003DeutschlandItalienFrankreichRussland
2005Italien/SerbienItalienRusslandSerbien und Montenegro
2007RusslandSpanienRusslandSerbien
2009TürkeiPolenFrankreichBulgarien
2011Österreich/TschechienSerbienItalienPolen
2013Dänemark/PolenRusslandItalienSerbien
2015Bulgarien/ItalienFrankreichSlowenienItalien
2017PolenRusslandDeutschlandSerbien

Der Kader der deutschen Nationalmannschaft

  • #1: Christian Fromm (Außenangriff)
  • #2: Markus Steuerwald (Libero)
  • #2: Ruben Schott (Außenangriff)
  • #6: Denis Kaliberda (Außenangriff)
  • #8: Marcus Böhme (Mittelblock)
  • #10: Jochen Schöps (Diagonalangriff)
  • #10: Moritz Reichert (Außenangriff)
  • #11: Lukas Kampa (Zuspiel)
  • #13: Simon Hirsch (Diagonalangriff)
  • #15: Tim Broshog (Mittelblock)
  • #17: Jan Zimmermann (Zuspiel)
  • #17: David Sossenheimer (Außenangriff)
  • #18: Michael Andrei (Mittelblock)
  • #18: Georg Klein (Mittelblock)
  • #19: Daniel Malescha (Diagonalangriff)
  • #20: Philipp Collin (Mittelblock)
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