Max Günthör: Der König von Halle ist zurück

Friedrichshafen holt den Pokal

SID
Sonntag, 02.03.2014 | 18:37 Uhr
Max Günthör feiert mit Friedrichshafen den zwölften Pokalsieg in der Klubgeschichte.
© getty
Advertisement
Basketball Champions League
Live
Bayreuth -
Straßburg
Basketball Champions League
Live
Sassari -
Oldenburg
NBA
Timberwolves @ Spurs
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Viertelfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Viertelfinale
European Challenge Cup
Gloucester -
Agen
NHL
Lightning @ Blue Jackets
NBA
Knicks @ Thunder
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Viertelfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Viertelfinale
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Viertelfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 1
European Rugby Champions Cup
Scarlets -
Bath
NBA
Cavaliers @ Bucks
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Halbfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Halbfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 1
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Finale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 2
European Rugby Champions Cup
Saracens -
Ospreys
European Challenge Cup
Stade Francais -
London Irish
NBA
Warriors @ Grizzlies
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 1
BSL
Fenerbahce -
Gaziantep
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
ACB
Real Madrid -
Malaga
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 2
NBA
Warriors @ Mavericks
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
Basketball Champions League
Olimpija -
Bayreuth
Basketball Champions League
Oldenburg -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
European Championship
European Darts Championship: Tag 1
NBA
Celtics @ Bucks
NHL
Stars @ Oilers
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 1
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 2
Pro14
Connacht -
Munster
Premiership
Sale -
Exeter
NBA
Thunder @ Timberwolves
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 3
NBA
Cavaliers @ Pelicans
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 1
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
Premiership
Bath – Gloucester
ACB
Valencia -
Gran Canaria
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 2
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
Basketball Champions League
Aris -
Bonn

Breit grinsend und mit einer goldenen Krone auf dem Kopf erklomm Max Günthör das Siegerpodest. Der Volleyball-Nationalspieler feierte mit dem VfB Friedrichshafen im westfälischen Halle ausgelassen den zwölften Pokaltriumph des Klubs nach einem packenden Fünf-Satz-Krimi gegen die Berlin Recycling Volleys.

"So ein Spiel hat keiner von uns erwartet, es ging wirklich hin und her. Ich habe zum ersten Mal so eine tolle Atmosphäre beim Pokalfinale erlebt", sagte Günthör nach dem 3:2 (20:25, 25:15, 20:25, 25:26, 15:12) des Rekordsiegers gegen den deutschen Meister, nach dem er als bester Spieler des Finals ausgezeichnet wurde. Auch VfB-Coach Stelian Moculescu war begeistert: "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Oft haben wir in letzter Zeit 2:3 verloren. Da war schon ein Trauma zu überwinden. Heute haben wir füreinander und miteinander gekämpft."

Zuvor hatten die Roten Raben Vilsbiburg im Frauen-Endspiel den "Pott" zum zweiten Mal nach 2009 nach Niederbayern geholt. Der Bundesliga-Zweite gewann klar mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:20) gegen die VolleyStars Thüringen aus Suhl.

Für Berlin endete bei den Männern auch das dritte Pokalendspiel nach 2004 und 2005 gegen die "Häfler" mit einer Niederlage. Die Premiere im Gerry Weber Stadion hatte sich der deutsche Meister eigentlich anders vorgestellt.

Blitzstart von Berlin

Die Pokalendspiele werden seit 2006 in Halle ausgetragen, Berlin erreichte zum letzten Mal 2005 ein Finale. "Es gibt nur einen Grund, ein Finale zu spielen - und das ist, den Sieger zu ermitteln. Und der wollen wir sein", hatte Berlins Trainer Mark Lebedew vor dem Spiel gesagt.

Vor 10.200 Zuschauern erwischten die BR Volleys, die ihren letzten von insgesamt drei Pokaltiteln vor 14 Jahren geholt hatten, einen Blitzstart und gingen mit einem Sieben-Punkte-Polster in die erste technische Auszeit. Die Führung gab das Team von Coach Lebedew nicht mehr ab und holte sich den ersten Satz. Im zweiten Durchgang drehten die "Häfler" aber auf und glichen locker zum 1:1 aus.

Unter den Augen der beiden Bundestrainer Giovanni Guidetti und Vital Heynen, die in Halle ihre Verträge bis 2016 verlängerten, entwickelte sich ein heißer Kampf um den dritten Satz, in dem Berlin am Ende etwas frischer wirkte. Angetrieben durch die über 1000 Berliner Fans zog das Team aus der Hauptstadt zwischenzeitlich auf acht Punkte davon, ließ sich aber vor dem Satzball zum 25:20 noch einmal aus der Ruhe bringen.

Suhl wartet weiter auf Pokalsieg

Im vierten Durchgang agierten beide Teams wie im zweiten, die Häfler erzwangen den Entscheidungssatz, den der Rekordsieger mit seiner ganzen Routine nach Hause brachte.

Im Frauen-Endspiel zeigten die Raben um die deutsche Nationalspielerin Jennifer Geerties eine souveräne Leistung und hatten die Partie zu jeder Zeit im Griff. Die VolleyStars hatten trotz der Unterstützung der über 1000 mitgereisten Suhler Fans das Nachsehen. Suhl wartet damit weiter auf den zweiten Pokalerfolg nach 2008. Dabei hatte der Bundesliga-Siebte im Halbfinale noch Titelverteidiger Schweriner SC ausgeschaltet, konnte diese Leistung in Halle aber nicht bestätigen. Vilsbiburg hatte den Dresdner SC aus dem Wettbewerb geworfen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung