Sonntag, 13.11.2016

Conor McGregor besiegt Eddie Alvarez im Leichtgewicht

UFC: Historisch! McGregor Doppel-Weltmeister

Conor McGregor ist neuer Weltmeister im Leichtgewicht. Der Ire ließ Eddie Alvarez am 23. Geburtstag der UFC im Madison Square Garden keine Chance. Nach der zweiten Runde war Schluss für den Amerikaner.

McGregor, der normalerweise in der Federgewichts-Klasse antritt, nahm vier Kilo zu, um Alvarez seinen Titel streitig zu machen. Doch der Ire zeigte trotz der Gewichtszunahme keine Schwächen.

Bereits in der ersten Runde schickte er Alvarez drei Mal auf die Matte. Zunächst konnte sich der Amerikaner immer wieder zurückkämpfen, wurde McGregor aber nie wirklich gefährlich. Die Verteidigung des Iren funktionierte einwandfrei.

Auch im zweiten Durchgang kannten der Herausforderer und seine Linke keine Gnade. Er konnte es sich sogar erlauben, mit seinem Kontrahenten zu spielen und ihn mit hinter dem Rücken verschränkten Armen zu provozieren.

Nachdem Alvarez das vierte Mal zu Boden ging, kam er nur kurz wieder zurück: Ein weiterer linker Hammer besiegelte das Aus und McGregor konnte seinen zweiten Weltmeistertitel feiern.

Spektakulärer Draw

Nicht weniger spektakulär ging es im Weltergewicht zur Sache. Dder Fight zwischen Titelverteidiger Tyron Woodley und Stephen Thompson ging über die volle Distanz und endete kontrovers. Announcer Bruce Buffer erklärte Woodley per Split Decision bereits zum Sieger, um wenig später doch zu verkünden, dass der Fight als Majority Draw gewertet werden würde.

Woodley landete in Runde Eins den ersten Takedown und malträtierte "Wonderboy" mit Ground und Pound. Thompson erlitt so einen Cut an der Nase. Die erste Runde sicherte sich deshalb Woodley. Durchgang zwei und drei gingen wohl an Thompson. In der vierten Runde setzte der Champ aber seine gefürchtete Rechte ein und schickte Thompson erneut zu Boden. Es blieb jedoch beim Draw. Thompson erklärte im Anschluss bereits, dass er für ein Re-Match zur Verfügung stehen würde.

Joanna Jedrezjczyk konnte ihren Titel im Strohgewicht verteidigen. Gegen die ungeschlagene Polin Karolina Kawalkiewicz hatte Jedrezjczyk wenig Mühe, auch wenn sie über fünf Runden gehen musste. Am Ende stimmten alle drei Punktrichter klar für die Titelverteidigerin, obwohl sie in der vierten Runde Probleme hatte.

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