Sonntag, 27.11.2016

McGregor gibt Titel auf Druck der UFC ab

McGregor legt Titel im Federgewicht nieder

UFC-Champion Conor McGregor hat seinen Titel im Federgewicht niedergelegt. Der Doppel-Weltmeister aus Irland, der erst vor knapp zwei Wochen gegen Eddie Alvarez auch den Leichtgewichts-Gürtel der Promotion erkämpfen konnte, entschied sich somit für die Gewichtsklasse bis 155 Pfund. Durch die Niederlegung steigt Jose Aldo erneut zum unangefochtenen König des Federgewichts auf.

Bereits vor dem Titelgewinn McGregors gegen Alvarez gab es Überlegungen, die gegen einen Champion in zwei Gewichtsklassen sprachen.

Vor allem Aldo, der den Federgewichtstitel bei UFC 194 innerhalb von nur 13 Sekunden an den Mann aus Dublin verloren hatte, zeigte sich ungehalten über die Tatsache, bis heute keinen Rückkampf erhalten zu haben.

Das Gold im Federgewicht wurde zudem seit McGregors Sieg über Aldo am 12. Dezember 2015 in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas nicht verteidigt.

Stattdessen stand der Ire vor seinem Duell mit Alvarez zwei Mal gegen Nate Diaz im Weltergewicht im Octagon. Der Ex-Champion drohte aufgrund seiner Nichtberücksichtigung im September bereits mit einem Rücktritt und forderte von der UFC seine sofortige Entlassung.

Aldo wieder Champion

Aldo, der als erster Federgewichts-Weltmeister der UFC in die Geschichte selbiger einging und zudem bei UFC 200 Frankie Edgar in die Schranken verwiesen hatte, konnte das Gold vor seiner Niederlage gegen McGregor sieben Mal erfolgreich verteidigen und steigt nun aufgrund der Entscheidung des Iren erneut zum Champion auf.

Der nächste Gegner des Brasilianers, sofern dieser von seinen Rücktrittsgedanken Abstand nehmen sollte, wird bei UFC 206 am 10. Dezember zwischen Max Holloway und Anthony Pettis ermittelt.

Pause für McGregor

McGregor, dessen Freundin das erste gemeinsame Kind erwartet, hatte indes bereits nach seinem Sieg gegen Alvarez angekündigt, vorerst etwas kürzer treten zu wollen.

Eine Rückkehr des 28-Jährigen in das Octagon vor Mai des kommenden Jahres gilt folglich als unwahrscheinlich.

"Er hat in der letzten Zeit sehr oft gekämpft, deshalb ist es auch kein Problem, dass Conor sich nun etwas Zeit nehmen möchte", erklärte UFC-Präsident Dana White. "Es ist gut für seine Freundin sowie für das Baby, das die beiden erwarten."

Ob der Leichtgewichts-Weltmeister nach seiner Rückkehr erneut den Titel im Federgewicht ins Visier nehmen wird, steht zurzeit nicht fest.

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