Donnerstag, 20.10.2016

Fortschritt im Streit zwischen Aldo und der UFC

Jose Aldo: Produktives Treffen mit Dana White

Jose Aldo sorgte mit seiner Entscheidung, nicht länger in der UFC kämpfen zu wollen, für Schlagzeilen. Nun gab es ein Gespräch zwischen dem früheren Federgwichts-Champion und Verbands-Präsident Dana White.

"Ich bin hierher [UFC-Hauptsitz in Las Vegas, Anm.d.Red.] gekommen, weil mir einiges auf dem Herzen liegt, das ich gerne loswerden möchte. Ich werde meinen eigenen Weg gehen und die UFC geht ihren ", zitiert ESPN den Brasilianer. Er sei mit der Einstellung angereist, nicht mehr länger kämpfen zu wollen und daran habe sich nichts geändert.

Andre Pederneiras, langjähriger Trainer und Mentor Aldos, erklärte, man habe einen Vertrag bei der UFC beantragt, der Aldo erlaube nach Belieben in anderen Kampfsportarten anzutreten: "Er will den Vertrag auflösen, aber Dana sagt, dass er das nicht tun kann. Wir wissen das, aber vielleicht können wir einen Zusatz in den Vertrag einbauen, der andere Sachen wie Kickboxen, Jiu-Jitsu oder Boxen ermöglicht."

White sei dem Vorschlag gegenüber offen gewesen, aber habe darauf bestanden, dass Aldo nach seiner Erlaubnis fragt, wenn er einer anderen Sportart im Kampf nachgehen wolle. "Aber Jose will ihm nicht vor jedem Jiu-Jitsu-Kampf einen Brief schreiben, ob er auch wirklich darf", so Pederneiras. Aldo hatte seinen Gürtel an Conor McGregor verloren, ein Rückkampf war nie zu Stande gekommen.

Von UFC-Seite gab es kein offizielles Statement. Ein Sprecher ließ lediglich verlauten, dass das Gespräch "produktiv" gewesen sei.

SPOX

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