McGregor holt den Interimstitel

SID
Sonntag, 12.07.2015 | 10:43 Uhr
McGregor musste gegen Mendes Schwerstarbeit leisten
© getty
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Conor McGregor besteht im Kampf gegen Chad Mendes seinen bis dato größten Test und setzt beim größten Pay-Per-View der UFC-Geschichte ein Ausrufezeichen. In der Folge schickt er eine Drohung in Richtung seines ursprünglichen Gegners Jose Aldo.

Conor McGregor besteht im Kampf gegen Chad Mendes seinen bis dato größten Test und setzt beim größten Pay-Per-View der UFC-Geschichte ein Ausrufezeichen. In der Folge schickt er eine Drohung in Richtung seines ursprünglichen Gegners Jose Aldo.

Chad Mendes schaffte beim Kampf gegen Conor McGregor (18-2) etwas, das noch nicht viele fertig gebracht haben: Er ließ den Iren bluten. Besiegen konnte er ihn allerdings nicht - denn schon in der zweiten Runde knockte McGregor Mendes aus und sicherte sich damit den Interimstitel. Im Co-Main Event verteidigte Robbie Lawler (26-10) seinen Titel in der 170-Pound Kategorie gegen den Kanadier Rory MacDonald durch einen Knockout in der fünften Runde.

Aldo sagte wegen Verletzung ab

Ursprünglich hatte McGregor gegen Titelverteidiger Jose Aldo antreten und sich damit zum unbestrittenen Champion krönen sollen, Aldo sagte den Kampf aufgrund einer gebrochenen Rippe jedoch ab. Sehr zum Ärger des Iren: "Meiner Meinung nach ist er davongelaufen. Ich hatte schwerere Verletzungen und bin trotzdem angetreten. Er kann gerne zurückkommen, wenn er möchte, aber ich schwöre bei Gott, sein Tag wird kommen", kündigte McGregor noch am Samstag nach dem Kampf an.

Von den sechs Kämpfen, die er bis dato in der UFC bestritten hat, war Mendes (17-3) mit Sicherheit die größte Herausforderung. In beiden Runden schickte er McGregor auf die Bretter und zwang den Iren zumeist in die Defensive. Gegen Ende der zweiten Runde übernahm McGregor mit seiner starken Linken und einem Tritt jedoch die Kontrolle und ließ das größtenteils irisch geprägte Publikum in der MGM Grand Garden Arena ausrasten.

"Ich habe die ganze Zeit gehört, dass ich bisher beschützt wurde und die Chance auf den Titel ein Geschenk war", sagte McGregor, "heute wollte ich gegen einen dieser Leute, vor denen ich angeblich geschützt wurde, zeigen, dass ich ein echter Fighter bin." Das ist ihm gelungen.

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