"Haben noch eine Rechnung offen"

SID
Donnerstag, 11.11.2010 | 11:50 Uhr
Yushin Okami (l.) kämpft in Oberhausen gegen Nate Marquardt
© Getty
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5. Lauf: Hell

Yushin Okami sollte eigentlich um den Titel kämpfen - doch dann verletzte er sich. Jetzt arbeitet er sich wieder an die Spitze. Sein Ziel: Ein Titelkampf gegen Anderson Silva. Bei SPOX schreibt er, warum ihn niemand stoppen kann - auch nicht Nate Marquardt.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn man seinen Titelkampf eigentlich schon verdient gehabt hatte, sich dann in der Vorbereitung verletzt, pausieren muss und sich am Ende wieder hinten anstellen darf.

Ich gewann zwischen August 2006 und März 2008 sechs Kämpfe in der UFC und bekam deswegen für Oktober 2008 einen Titelkampf in Aussicht gestellt. Doch leider brach ich mir im Training zweieinhalb Monate davor die Hand und musste operiert werden - eigentlich wäre ich bis Dezember wieder fit gewesen, aber aus organisatorischen Gründen war es damals nicht möglich, den Kampf zu verschieben, und am Ende sprang Patrick Cote für mich ein.

Das Schicksal selbst in die Hand nehmen

Meinen Comebackkampf im Dezember gewann ich zwar, aber er war aus Zuschauersicht eher langweilig, weswegen sich die UFC dann erst einmal dagegen entschied, mir nahtlos den nächsten Titelkampf zu geben. Aus verschiedenen Gründen klappte es dann auch später nicht.

Ich bin ein Mensch, der in die Zukunft blickt und nicht in der Vergangenheit lebend dem hinterher trauert, was nicht mehr zu ändern ist. Deswegen freue ich mich sehr über die Chance, bei UFC 122 in Oberhausen mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

"Ich sehe mich in diesem Kampf als Störer"

Nate Marquardt ist jemand, den ich als Menschen und als Kämpfer sehr respektiere. Er ist vielseitig und verfügt über keine offensichtlichen Schwächen. Nate hat sich inzwischen darauf spezialisiert, seine Kämpfe vorzeitig zu beenden, was ihn nur noch gefährlicher macht.

Ich setze mich in der Hinsicht nicht unter Druck in diesem Kampf. Natürlich will ich den Fans einen ansehnlichen Kampf bieten, aber ich werde mich nicht darauf versteifen, unbedingt vorzeitig gewinnen zu müssen. Ich denke, das würde mich taktisch in eine ungünstige Position bringen.

Nate hat in seinen letzten Kämpfen oft zu viel zu schnell gewollt und deswegen viel riskiert. Das kostete ihn meiner Meinung nach den Kampf gegen Chael Sonnen. Wenn er gegen mich genau so kämpft, werde ich ihn auszukontern wissen. Ich sehe mich in diesem Kampf als Störer. Meine Aufgabe ist es, Nate daran zu hindern, seine Taktik in die Praxis umzusetzen. Wenn er gegen mich die vorzeitige Entscheidung sucht, wird er einen Fehler machen, der ihn den Kampf kostet.

Das Ziel: Titelkampf gegen Anderson Silva

Wir haben beide dasselbe Ziel: einen Titelkampf gegen Anderson Silva. Nate hatte schon einmal die Chance und konnte sie nicht nutzen. Im Gegensatz dazu bin ich der letzte Kämpfer, der Anderson Silva besiegen konnte.

Ja - es war nur ein Disqualifikationssieg, aber ein Sieg ist ein Sieg. Anderson und ich haben noch eine Rechnung offen.

Doch zunächst freue ich mich, nach Deutschland zurückzukehren. Ich war ja bereits im letzten Jahr in Köln mit dabei, wo ich Caol Uno betreute und war positiv überrascht vom Sachverstand des deutschen Publikums. Nun bin ich an der Reihe, selbst in Deutschland zu kämpfen. Niemand wird mir je meinen Titelkampf wieder wegnehmen - auch nicht Nate Marquardt.

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