Neunter Mehrkampf-Titel

Patzer kann Hambüchen nicht stoppen

SID
Samstag, 19.09.2015 | 16:04 Uhr
Fabian Hambüchen sicherte sich seinen neunten Titel bei deutschen Meisterschaften
© getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 3
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
HV71 -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Cracovia Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3
Champions Hockey League
Cracovia Krakau -
Red Bull München
Premiership
Leicester -
Bath

Gestürzt und doch gewonnen: Trotz eines Patzers am Reck hat sich Fabian Hambüchen bei den deutschen Kunstturn-Meisterschaften in Gießen im Mehrkampf seinen neunten nationalen Titel gesichert.

Der Lokalmatador aus dem benachbarten Wetzlar triumphierte am Ende mit 88,10 Punkten vor dem Hannoveraner Andreas Toba (84,95) und Christopher Jursch aus Cottbus (83,25).

Vor 2200 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle Ost geriet der insgesamt 36. deutsche Meistertitel des Hessen trotz des Sturzes beim gestreckten Tkatschew nicht ernsthaft in Gefahr. Und ungeachtet seines Missgeschicks qualifizierte sich der Ex-Weltmeister auch am Königsgerät für das Finale am Sonntag. Titelchancen hat Hambüchen auch noch am Boden, an den Ringen und am Barren.

Ein gelungenes Comeback feierte Marcel Nguyen. Ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss überzeugte der Unterhachinger insbesondere am Barren. Der ehemalige Europameister an diesem Gerät erturnte 15,70 Punkte und meldete sich damit auf Anhieb in der Weltklasse zurück.

Auch an den Ringen und am Reck präsentierte sich der Olympia-Zweite von London 2012 stabil und ist in dieser Verfassung bei den Weltmeisterschaften Ende Oktober in Glasgow ein wichtiger Punktesammler für die deutsche Riege. Auf Boden und Sprung verzichtete der 28-Jährige allerdings noch.

Fahrig sammelt keine Pluspunkte

Weniger zufrieden dürfte Chefcoach Andreas Hirsch mit Matthias Fahrig gewesen sein. Ausgerechnet an seinem Paradegerät Sprung verpatzte der Hallenser seinen zweiten Versuch und lieferte dem Bundestrainer damit keine Argumente, ihn als Spezialisten für die WM zu nominieren. Zudem leistete sich Fahrig einen Absteiger am Reck und Schwächen am Boden.

Dagegen meldete Andreas Bretschneider seine WM-Ansprüche an. Gerade einmal sechs Monate nach einem Achillessehnenriss riskierte der Chemnitzer einen kompletten Sechskampf. Am Reck allerdings verpatzte der Sachse gleich zweimal den nach ihm benannten "Bretschneider".

Die WM-Tickets werden nach einem weiteren Qualifikations-Wettkampf am 3. Oktober in Stuttgart vergeben. Vor der Abreise in die schottische Metropole steht als WM-Generalprobe noch ein Länderkampf am 10. Oktober in Dessau gegen die Schweiz und Südkorea auf dem Programm.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung