Turn-WM in Nanning

Hambüchen verpasst Reck-Finale

SID
Samstag, 04.10.2014 | 16:22 Uhr
Fabian Hambüchen machte einen entscheidenden Fehler
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
National Rugby League
SaLive
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
SaLive
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2

Keine Krönung am Königsgerät: Fabian Hambüchen hat bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften im chinesischen Nanning die Medaillenentscheidung am Reck verpasst. Ein Patzer in der Qualifikation wurde mit einer Bewertung von nur 14,366 Punkten bestraft, der zweite WM-Titel nach 2007 bleibt damit vorerst ein unerfüllter Traum.

Trotz des Patzers ihres Vorturners erreichte die ersatzgeschwächte deutsche Riege immerhin das Teamfinale am Dienstag. Rang sechs und 348,643 Punkte waren mehr, als viele Experten erwartet hatten. Hambüchen und der Hannoveraner Andreas Toba gelang überdies die Qualifikation für das Mehrkampffinale am Donnerstag.

"Es war ein technischer Fehler von mir. Ich habe im entscheidenden Moment einen Tick zu lange gezögert. Da entscheiden dann letztlich Millisekunden", sagte der 26-Jährige, der sich aber trotzdem über die Teamleistung freuen konnte: "Das hat sich abgezeichnet, in der Truppe herrschte seit Wochen eine Superstimmung."

Bei seinem Angst-Teil Adler-Ganze Drehung verlor der Olympia-Zweite an der Reckstange kurz die Orientierung, musste neu ansetzen und verlor dabei die entscheidenden Zehntelpunkte. Aber unbeeindruckt von dieser bösen Überraschung turnten er selbst und seine Teamkollegen konzentriert zu Ende, kamen auch weitgehend schadenfrei über das gefürchtete Pauschenpferd und lagen sich anschließend erleichtert in den Armen.

Solider Start

Begonnen hatte der Nachmittag für die Schützlinge von Chefcoach Andreas Hirsch vor 8000 Zuschauern im Guangxi Sports Center mit einer soliden Vorstellung an den Ringen ohne größere Patzer. Damit war die erste Nervosität zunächst einmal verflogen.

Mit gestärktem Selbstvertrauen setzten die Deutschen den Wettkampf mit einem gelungenen Sprungdurchgang fort. Auch hier ging es ohne Sturz ab, im Zwischenklassement verbesserte man sich bis auf den fünften Platz.

Diese Position wurde durch eine starke Runde am Barren weiter gefestigt. Die wenigen deutschen Fans machten sich immer wieder lautstark bemerkbar.

Ushimara mit starker Leistung

Für die Mannschafts-Entscheidung zeichnete sich in der Qualifikation ein Vierkampf ab. WM-Gastgeber China setzte sich mit 362,698 Punkten an die Spitze. Dem Olympiasieger am nächsten kamen Ex-Weltmeister Japan (361,009), Europameister Großbritannien (360,393) sowie Russland (356,957).

In der Einzelwertung war Olympiasieger Kohei Ushimara wie gewohnt das Maß aller Dinge. Mit schier unglaublicher Souveränität sammelte der Japaner 92,165 Punkte und steht in dieser Verfassung vor seinem fünften WM-Titel im Mehrkampf hintereinander, eine bislang beispiellose Erfolgsserie. Rang zwei erkämpfte sich der Russe David Beljawski (90,748) vor Deng Shudi aus China (90,630).

Die Welttitelkämpfe werden am Sonntag (3.00 Uhr) mit der Qualifikation der Frauen fortgesetzt, antreten müssen dabei zum Auftakt unter anderem die Athletinnen aus den USA. Das DTB-Quintett geht allerdings erst am Montag (3.00 Uhr) an die Geräte.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung