Thomas Weikert hat nur noch Jean-Michel Saive als Gegenkandidat für das ITTF-Amt

Nur noch ein Gegenkandidat für Weikert

SID
Mittwoch, 10.05.2017 | 16:13 Uhr
Thomas Weikert hat gute Chancen auf das höchste ITTF-Amt
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Tischtennis-Weltverbandschef Thomas Weikert (Limburg) hat bei den Präsidiumswahlen während der WM in Düsseldorf (29. Mai bis 5. Juni) nur noch einen Gegenkandidaten für das höchste ITTF-Amt.

Der Herausforderer Khalil Al-Mohannadi (Katar) zog seine Kandidatur nach ITTF-Angaben zurück und sicherte gleichzeitig Weikert nunmehr seine Unterstützung bei den Bemühungen um eine weitere Amtszeit zu. Weikerts einziger Konkurrent auf dem ITTF-Kongress am 31. Mai (Mittwoch) ist damit der belgische Ex-Europameister Jean-Michel Saive.

Al-Mohannadi, der sich entgegen seiner ursprünglichen Pläne auf eine weitere Amtszeit als einer der ITTF-Vizepräsidenten beschränken will, begründete sein Votum für Weikert mit den Leistungen des Juristen seit seinem Amtsantritt im September 2015. "Thomas hat in seiner bisherigen Amtszeit für einen positiven Wandel in unserem Sport gesorgt und verdient deswegen eine Wahl für vier weitere Jahre", sagte Katars Verbandschef.

Saive hingegen sprach der Scheich zugleich die notwendige Erfahrung für das wichtige Amt ab: "Saive hat international noch nicht eine einzige wichtige politische Position besetzt, deswegen glaube ich trotz seiner Verdienste als Spieler nicht, dass es gut wäre, wenn er direkt auf der höchsten ITTF-Stufe beginnen würde."

Al-Mohannadis Rollentausch vom Herausforderer zum Verbündeten des früheren Präsidenten des DTTB ist für die ITTF-Wahl von großer Bedeutung: Weikert darf nun mit vielen Stimmen besonders auch aus Asien rechnen, die zuvor Al-Mohannadi vesprochen worden waren.

Vor gut zwei Jahren war Weikert nach dem Rücktritt des vorherigen ITTF-Präsidenten Adham Sharara (Kanada) als vorheriger Stellvertreter satzungsgemäß ins Präsidenten-Amt aufgerückt. Auf dem Kongress des weltweit mitgliederstärksten Dachverbandes in Düsseldorf stellt sich der frühere Zweitliga-Spieler erstmals als Verbandschef dem Votum der Delegierten von mehr als 220 Nationalverbänden.

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