Zu viel Stille beim Tischtennis

Boll für "Musik im Spiel"

SID
Freitag, 22.05.2015 | 12:56 Uhr
Timo Boll ist das Aushängeschild des deutschen Tischtennissports
© getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
Live
WTA Connecticut: Tag 4
Mayweather vs McGregor
Live
Mayweather vs McGregor: Main Fight PK
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
Jönköping -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard PK
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Halbfinale
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Halbfinale & Finale
Champions Hockey League
Adler Mannheim -
Trinec
Champions Hockey League
Krakau -
Red Bull München
National Rugby League
Roosters -
Titans
National Rugby League
Storm -
Raiders
Premiership
Saracens -
Northampton
Premiership
Wasps -
Sale
Pro14
Connacht -
Glasgow
National Rugby League
Dragons -
Bulldogs
Premiership
Leicester -
Bath

Timo Boll hat verstärkte Anstrengungen für eine attraktivere Präsentation von Tischtennis-Veranstaltungen gefordert. "Die häufige Stille ist ein Problem für Tischtennis", sagte der 34-Jährige zum SID vor dem Bundesliga-Finale mit seinem Klub Borussia Düsseldorf am Pfingstsonntag in Frankfurt gegen den TTC Fulda-Maberzell: "Die Zuschauer wollen doch etwas erleben."

Zur Erhöhung des Eventcharakters von Turnieren und Liga-Spielen, bei denen während Ballwechseln zumeist absolute Ruhe auf den Tribünen herrscht, schlägt Boll sogar revolutionäre Versuche vor: "Man kann auch einfach einmal ausprobieren, noch im Spiel Musik laufen zu lassen."

Derzeit spielen Organisatoren von Tischtennis-Ereignissen zumeist lediglich vor einzelnen Matches und in Satzpausen Musik über die Lautsprecher-Anlagen der Hallen ein.

Verschiedentlich engagieren die Veranstalter und Vereine auch Cheerleader-Gruppen oder Vergleichbares für Pauseneinlagen. Mitunter werden Spielunterbrechungen auch durch Publikumsspiele, Tombolas oder Interviews überbrückt.

Musik bringt Flair

Boll regt für eine bessere Atmosphäre insbesondere bei Mannschafts-Spielen eine ansprechendere Gestaltung der jeweiligen Hallen an. "In den USA sind beim Basketball in der NBA die Hallen oft in die Farben der Heimteams getaucht. Dadurch kommt Flair in die Hallen", erläuterte der Weltranglistensiebte seine Überlegungen.

Als Schritt in die richtige Richtung hatte Boll schon im vergangenen Winter nach dem Bundesliga-Zuschauerrekord von 5492 Besuchern in Hamburg beim Düsseldorfer Spiel gegen Fulda in einem Zeitungsinterview den Aufwand von Liga und Vereinen bezeichnet.

"Man riecht den Turnhallenmief nicht mehr", sagte der frühere WM-Dritte. Zugleich machte der Routinier aber einen Mangel an Identifikation zwischen Spielern und Anhängern als einen Hauptgrund für die oft nur mäßige Stimmung in den Hallen aus: "Bei uns fehlt eine Fankultur."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung