Ovtcharov und Mengel im Halbfinale

SID
Samstag, 29.03.2014 | 23:34 Uhr
Dimitrij Ovtcharov bestätigt seine gute Form in Magdeburg
© getty
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Europameister Dimitrij Ovtcharov ist bei den German Open in Magdeburg ohne viel Mühe ins Halbfinale eingezogen. Der 25 Jahre alte Olympia-Dritte gewann im Viertelfinale gegen den Japaner Seiya Kishikawa (4:1).

Damit hat der an Position zwei gesetzte Ovtcharov weiterhin beste Chancen auf seinen zweiten Turnier-Triumph nach 2012.

"Ich bin sehr zufrieden, gerade der letzte Sieg gegen den Japaner gibt mir viel Selbstvertrauen. Ich kann mich nicht beklagen", sagte Ovtcharov der nun gegen den Portugiesen Tiago Apolonia um das Finalticket kämpft:"Das war insgesamt ein sehr harter Arbeitstag, ich habe schon viele Spiele in den Knochen. Trotzdem hoffe ich, dass es am Sonntag so weitergeht."

Boll nicht dabei

In Abwesenheit von Tischtennis-Rekordeuropameister Timo Boll (Rückenprobleme) ist Ovtcharov vor den Halbfinals und dem Endspiel am Sonntag der alleinige Favorit auf das Preisgeld in Höhe von 17.000 Euro.

Der topgesetzte Chinese Wang Hao schied nach einem dramatischen 3:4 gegen den ehemaligen deutschen Meister Steffen Mengel überraschend bereits im Achtelfinale aus. Nun könnte es zu einem deutschen Endspiel kommen.

Auch Mengel steht im Halbfinale

Der 25 Jahre alte Mengel setzte sich nach dem Triumph gegen den zweimaligen Team-Olympiasieger völlig überlegen gegen den Koreaner Eonrae Cho (4:0) durch und zog in Magdeburg als zweiter Deutscher in die Runde der letzten Vier ein. "Für mich läuft es hier einfach wie am Schnürchen.

Vorher waren alle Spiele knapp, jetzt war ich überrascht, dass es zu einem 4:0 gereicht hat", sagte Mengel, der in der Vorschlussrunde auf den Japaner Jun Mizutani trifft: "Das ist wie ein kleines Märchen. Ich will die Spannung jetzt auch am Sonntag halten."

Bei den Frauen erreichte die EM-Dritte Han Ying (Tarnobrzeg) nach einem souveränen 4:0 gegen die Schwedin Fen Li ebenso mühelos das Halbfinale wie Shan Xiaona (Berlin). Die EM-Zweite siegte vor 3700 Zuschauern mit 4:1 gegen die Ungarin Georgina Pota. Beide kämpfen am Sonntagmittag um den Einzug ins Finale.

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