Die unfassbare Skandalakte von Kyrgios

 
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Nick Kyrgios hat seinem Ruf als Bad Boy auf der Tennis-Tour mit seinem Auftreten in Wimbledon wieder einmal alle Ehre gemacht. Auf dem Weg ins Finale sorgte er gleich mehrfach für Aufsehen und Diskussionsstoff. SPOX blickt auf die vielen Ausraster des Australiers.

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Nick Kyrgios hat seinem Ruf als Bad Boy mit seinem Auftreten in Wimbledon wieder einmal alle Ehre gemacht. Auf dem Weg ins Finale, das er durch Rafa Nadals Rückzug kampflos erreichte, sorgte er gleich mehrfach für Aufsehen und Diskussionsstoff.
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Nick Kyrgios hat seinem Ruf als Bad Boy mit seinem Auftreten in Wimbledon wieder einmal alle Ehre gemacht. Auf dem Weg ins Finale, das er durch Rafa Nadals Rückzug kampflos erreichte, sorgte er gleich mehrfach für Aufsehen und Diskussionsstoff.

Los ging es schon in der 1. Runde, als sich das Publikum auf die Seite des Lokalmatadoren Paul Jubb schlug. Im Anschluss gab Kyrgios zu, absichtlich in Richtung eines Zuschauers gespuckt zu haben. Dieser habe ihm gesagt, "dass ich scheiße sei".
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Los ging es schon in der 1. Runde, als sich das Publikum auf die Seite des Lokalmatadoren Paul Jubb schlug. Im Anschluss gab Kyrgios zu, absichtlich in Richtung eines Zuschauers gespuckt zu haben. Dieser habe ihm gesagt, "dass ich scheiße sei".

Noch wilder wurde es zwei Runden später gegen Erzfeind Stefanos Tsitsipas. In einem spektakulären Match war Kyrgios von Beginn an on fire. Als Tsitsipas für ein Ballwegschlagen nur eine Verwarnung erhielt, rastete er aus.
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Noch wilder wurde es zwei Runden später gegen Erzfeind Stefanos Tsitsipas. In einem spektakulären Match war Kyrgios von Beginn an on fire. Als Tsitsipas für ein Ballwegschlagen nur eine Verwarnung erhielt, rastete er aus.

"Bist du dumm? Du bist eine Schande, du änderst die Regeln, wie du willst", brüllte er Schiri Damien Dumusois an. Auch der Oberschiedsrichter musste leiden. Tsitsipas wiederum reagierte mit versuchten Abschüssen auf den ans Netz aufgerückten Kyrgios.
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"Bist du dumm? Du bist eine Schande, du änderst die Regeln, wie du willst", brüllte er Schiri Damien Dumusois an. Auch der Oberschiedsrichter musste leiden. Tsitsipas wiederum reagierte mit versuchten Abschüssen auf den ans Netz aufgerückten Kyrgios.

Nach dem Sieg stimmte Kyrgios versöhnliche Töne an, Tsitsipas wollte davon nichts hören. Das Verhalten sei inakzeptabel: "Er tyrannisiert seine Gegner, wahrscheinlich war er als Schüler selbst ein Tyrann. Irgendwer muss sich mit ihm hinsetzen und reden."
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Nach dem Sieg stimmte Kyrgios versöhnliche Töne an, Tsitsipas wollte davon nichts hören. Das Verhalten sei inakzeptabel: "Er tyrannisiert seine Gegner, wahrscheinlich war er als Schüler selbst ein Tyrann. Irgendwer muss sich mit ihm hinsetzen und reden."

Blicken wir ein paar Jahre zurück: Beim Wimbledon-Turnier 2015 bekam Kyrgios eine Verwarnung, weil er seinen Schläger so hart auf den Boden knallte, dass dieser in die Zuschauer flog.
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Blicken wir ein paar Jahre zurück: Beim Wimbledon-Turnier 2015 bekam Kyrgios eine Verwarnung, weil er seinen Schläger so hart auf den Boden knallte, dass dieser in die Zuschauer flog.

Damit aber nicht genug. Im Match gegen Diego Schwartzman sind folgende Worte zu hören: "Dreckiger Abschaum." Kyrgios entschuldigt sich später und meint, dass die Worte ihm selbst galten ...
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Damit aber nicht genug. Im Match gegen Diego Schwartzman sind folgende Worte zu hören: "Dreckiger Abschaum." Kyrgios entschuldigt sich später und meint, dass die Worte ihm selbst galten ...

Im Match gegen Milos Raonic legt sich Kyrgios mit einer Zuschauerin an. "Sie hat angefangen zu lachen, ich fand es nicht wirklich witzig." Beim Aus gegen Richard Gasquet stehen dann Vorwürfe im Raum, aus Frust absichtlich Punkte abgeschenkt zu haben.
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Im Match gegen Milos Raonic legt sich Kyrgios mit einer Zuschauerin an. "Sie hat angefangen zu lachen, ich fand es nicht wirklich witzig." Beim Aus gegen Richard Gasquet stehen dann Vorwürfe im Raum, aus Frust absichtlich Punkte abgeschenkt zu haben.

Beim Rogers Cup 2015 in Montreal teilte Kyrgios von den Platzmikrofonen gut eingefangen Stan Wawrinka folgendes mit: "Kokkinakis hat deine Freundin geknallt, sorry, dir das sagen zu müssen, Kumpel." Der etwas andere Trash-Talk. Die Folge: 28 Tage Sperre.
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Beim Rogers Cup 2015 in Montreal teilte Kyrgios von den Platzmikrofonen gut eingefangen Stan Wawrinka folgendes mit: "Kokkinakis hat deine Freundin geknallt, sorry, dir das sagen zu müssen, Kumpel." Der etwas andere Trash-Talk. Die Folge: 28 Tage Sperre.

Weiter geht es bei den French Open 2016. Kyrgios bekam eine Verwarnung, weil er einen Balljungen anschrie. "Handtuch!" Kyrgios verteidigte sich: Es sei laut gewesen auf dem Platz und außerdem würde Djokovic dafür nie bestraft werden ...
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Weiter geht es bei den French Open 2016. Kyrgios bekam eine Verwarnung, weil er einen Balljungen anschrie. "Handtuch!" Kyrgios verteidigte sich: Es sei laut gewesen auf dem Platz und außerdem würde Djokovic dafür nie bestraft werden ...

Wimbledon 2016: Kyrgios bezeichnete sein Team als "zurückgeblieben". Sein Anhang hatte ihn für sein Empfinden nicht gut genug angefeuert. Später entschuldigte er sich mit den Worten: "Manchmal bin ich einfach eine Pest."
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Wimbledon 2016: Kyrgios bezeichnete sein Team als "zurückgeblieben". Sein Anhang hatte ihn für sein Empfinden nicht gut genug angefeuert. Später entschuldigte er sich mit den Worten: "Manchmal bin ich einfach eine Pest."

Shanghai Masters 2016: Kyrgios schenkte das Match gegen Mischa Zverev (3:6, 1:6) ab und wurde vom Platz gebuht. Als Strafe musste er 16.500 Dollar bezahlen, außerdem wurde er für drei Wochen aus dem Verkehr gezogen.
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Shanghai Masters 2016: Kyrgios schenkte das Match gegen Mischa Zverev (3:6, 1:6) ab und wurde vom Platz gebuht. Als Strafe musste er 16.500 Dollar bezahlen, außerdem wurde er für drei Wochen aus dem Verkehr gezogen.

Australian Open 2017: Kyrgios führte gegen Seppi schon klar, ehe er noch in fünf Sätzen verlor und wieder eine fragwürdige Einstellung zeigte. Die Fans buhten ihn aus und John McEnroe meinte: "Er könnte die Nr. 1 sein, aber mental ist er die 200!"
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Australian Open 2017: Kyrgios führte gegen Seppi schon klar, ehe er noch in fünf Sätzen verlor und wieder eine fragwürdige Einstellung zeigte. Die Fans buhten ihn aus und John McEnroe meinte: "Er könnte die Nr. 1 sein, aber mental ist er die 200!"

Acapulco 2017: Kyrgios spielte gegen Dudi Sela und meinte in Richtung einiger Fans des Israelis: "Shut the f**k up!" Nach dem Match geriet er sogar noch mit Sela aneinander.
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Acapulco 2017: Kyrgios spielte gegen Dudi Sela und meinte in Richtung einiger Fans des Israelis: "Shut the f**k up!" Nach dem Match geriet er sogar noch mit Sela aneinander.

US Open 2017: Ein angeschlagener Kyrgios verlor in Runde eins gegen Millman und wurde wegen schlechten Benehmens (Fluchen, Schläger werfen) mal wieder mit einer Geldstrafe belegt. 7000 Dollar wurden fällig.
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US Open 2017: Ein angeschlagener Kyrgios verlor in Runde eins gegen Millman und wurde wegen schlechten Benehmens (Fluchen, Schläger werfen) mal wieder mit einer Geldstrafe belegt. 7000 Dollar wurden fällig.

Shanghai Masters 2017: Schon wieder Shanghai und schon wieder wurde es hässlich. Kyrgios drohte genervt von Schiri und Fans gegen Steve Johnson damit, vom Platz zu gehen, wenn er den ersten Satz verlieren würde. Genau so kam's dann auch.
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Shanghai Masters 2017: Schon wieder Shanghai und schon wieder wurde es hässlich. Kyrgios drohte genervt von Schiri und Fans gegen Steve Johnson damit, vom Platz zu gehen, wenn er den ersten Satz verlieren würde. Genau so kam's dann auch.

Queens 2018: Die nächste Geldstrafe wurde fällig ... Beim Seitenwechsel ahmte Kyrgios auf der Bank sitzend mit einer Wasserflasche Masturbationsgesten nach. "Ich bekomme eine 15.000-Dollar-Strafe, weil ich mit einer Wasserflasche spiele."
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Queens 2018: Die nächste Geldstrafe wurde fällig ... Beim Seitenwechsel ahmte Kyrgios auf der Bank sitzend mit einer Wasserflasche Masturbationsgesten nach. "Ich bekomme eine 15.000-Dollar-Strafe, weil ich mit einer Wasserflasche spiele."

Rom 2019: Kyrgios beschimpfte einen Fan, bekam eine Game Penalty, warf vor Wut einen Stuhl auf den Platz und wurde disqualifiziert. Außerdem gab er ein seitdem berühmtes Podcast-Interview und zog u.a. über Djokovic her. "Sein Jubel ist oberpeinlich."
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Rom 2019: Kyrgios beschimpfte einen Fan, bekam eine Game Penalty, warf vor Wut einen Stuhl auf den Platz und wurde disqualifiziert. Außerdem gab er ein seitdem berühmtes Podcast-Interview und zog u.a. über Djokovic her. "Sein Jubel ist oberpeinlich."

Queens 2019: Beim Seitenwechsel auf den Nebenplatz linsen, das macht auch nur Kyrgios. Damals beschimpfte er sich zwischendurch sogar selbst: "Du bist faul. Und du hast bis 3 Uhr nachts FIFA gezockt, was erwartest du?"
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Queens 2019: Beim Seitenwechsel auf den Nebenplatz linsen, das macht auch nur Kyrgios. Damals beschimpfte er sich zwischendurch sogar selbst: "Du bist faul. Und du hast bis 3 Uhr nachts FIFA gezockt, was erwartest du?"

Schiri Fergus Murphy bekam es richtig ab. "Der Ball war so weit aus, kein Witz. Was machst du da oben? Und deine Kappe sieht lächerlich aus, es scheint nicht mal die Sonne." In Queens musste Kyrgios am Ende 17.500 Dollar blechen.
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Schiri Fergus Murphy bekam es richtig ab. "Der Ball war so weit aus, kein Witz. Was machst du da oben? Und deine Kappe sieht lächerlich aus, es scheint nicht mal die Sonne." In Queens musste Kyrgios am Ende 17.500 Dollar blechen.

Einer, der Kyrgios oft verteidigt hat, ist Roger Federer. Aber auch er meinte schließlich: "Wichtig ist, dass die Kinder sich keinen Seich (Schweizerdeutsch für Blödsinn) bei ihm abschauen."
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Einer, der Kyrgios oft verteidigt hat, ist Roger Federer. Aber auch er meinte schließlich: "Wichtig ist, dass die Kinder sich keinen Seich (Schweizerdeutsch für Blödsinn) bei ihm abschauen."

Kyrgios kann aber nicht nur für Eklats sorgen, er kann auch geil Tennis spielen! In Washington gewann er 2019 sein letztes Turnier. Im Finale besiegte er den Russen Daniil Medvedev 7:6, 7:6.
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Kyrgios kann aber nicht nur für Eklats sorgen, er kann auch geil Tennis spielen! In Washington gewann er 2019 sein letztes Turnier. Im Finale besiegte er den Russen Daniil Medvedev 7:6, 7:6.

Seine damalige Weltklasse-Taktik: Kyrgios holt sich vor dem Matchball Rat bei Fans. Wohin soll ich aufschlagen? Hat ganz gut geklappt, also gab es als Dank eine Umarmung. Was für ein Typ!
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Seine damalige Weltklasse-Taktik: Kyrgios holt sich vor dem Matchball Rat bei Fans. Wohin soll ich aufschlagen? Hat ganz gut geklappt, also gab es als Dank eine Umarmung. Was für ein Typ!

Kyrgios schlug Nadal 2019 auf dem Weg zum Turniersieg in Acapulco und bezeichnete ihn später als "verbitterten Verlierer". Nadals Onkel Toni hatte Kyrgios zuvor fehlende Bildung vorgeworfen. Die Antwort: "Ich war 12 Jahre auf der Schule, du Idiot!"
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Kyrgios schlug Nadal 2019 auf dem Weg zum Turniersieg in Acapulco und bezeichnete ihn später als "verbitterten Verlierer". Nadals Onkel Toni hatte Kyrgios zuvor fehlende Bildung vorgeworfen. Die Antwort: "Ich war 12 Jahre auf der Schule, du Idiot!"

Einen weiteren großen Auftritt hatte Kyrgios vor seinem Washington-Titel in Wimbledon, als er in einem Hammer-Match Nadal unterlag. Er hätte mehr von unten aufschlagen sollen, denn damit war er gegen Nadal sehr erfolgreich...
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Einen weiteren großen Auftritt hatte Kyrgios vor seinem Washington-Titel in Wimbledon, als er in einem Hammer-Match Nadal unterlag. Er hätte mehr von unten aufschlagen sollen, denn damit war er gegen Nadal sehr erfolgreich...

Sein Erstrundensieg in Wimbledon gegen seinen Kumpel Jordan Thompson war ein typischer Kyrgios. Er beschimpfte einen zu lauten Ordner, er beschimpfte sein eigenes Team und er forderte Strafen für Linienrichter nach falschen Entscheidungen.
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Sein Erstrundensieg in Wimbledon gegen seinen Kumpel Jordan Thompson war ein typischer Kyrgios. Er beschimpfte einen zu lauten Ordner, er beschimpfte sein eigenes Team und er forderte Strafen für Linienrichter nach falschen Entscheidungen.

Auch die Pressekonferenz hatte es in sich: Kyrgios war mal wieder nicht wirklich zufrieden mit den Fragen. "Was für eine tolle Frage? Die ist ja so interessant." Auch gut: "Das macht so Spaß hier."
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Auch die Pressekonferenz hatte es in sich: Kyrgios war mal wieder nicht wirklich zufrieden mit den Fragen. "Was für eine tolle Frage? Die ist ja so interessant." Auch gut: "Das macht so Spaß hier."

Im Verlauf der Corona-Pandemie bekamen neben Djokovic auch Alexander Zverev und Domi Thiem ihr Fett weg, die die Adria-Tour gespielt hatten: "Keiner von euch hat das intellektuelle Niveau, um überhaupt zu verstehen, was ich meine", twitterte er.
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Im Verlauf der Corona-Pandemie bekamen neben Djokovic auch Alexander Zverev und Domi Thiem ihr Fett weg, die die Adria-Tour gespielt hatten: "Keiner von euch hat das intellektuelle Niveau, um überhaupt zu verstehen, was ich meine", twitterte er.

Die US Open spielte er wegen der Pandemie dann auch nicht. "Ehrlich, ich vermisse Tennis nicht wirklich", sagte er später. "Und auch nicht besonders viele Spieler auf der Tour, nur die Australier und ein paar andere gute Jungs."
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Die US Open spielte er wegen der Pandemie dann auch nicht. "Ehrlich, ich vermisse Tennis nicht wirklich", sagte er später. "Und auch nicht besonders viele Spieler auf der Tour, nur die Australier und ein paar andere gute Jungs."

In der Vorbereitung auf die Australian Open 2022 leistete er sich auch mal wieder einen Ausraster. Bei einem Warm-Up-Turnier in Melbourne bekam er vom Stuhlschiedsrichter eine Time Violation aufgebrummt - und weigerte sich danach, weiterzuspielen.
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In der Vorbereitung auf die Australian Open 2022 leistete er sich auch mal wieder einen Ausraster. Bei einem Warm-Up-Turnier in Melbourne bekam er vom Stuhlschiedsrichter eine Time Violation aufgebrummt - und weigerte sich danach, weiterzuspielen.

Das Enfant Terrible bezeichnete den Umpire als "Smart Arse" und erklärte dem Supervisor: "Im Tennis geht's nicht um die Schiedsrichter. Er ist ein Statist, der dafür sorgt, dass die Sch*** rund läuft."
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Das Enfant Terrible bezeichnete den Umpire als "Smart Arse" und erklärte dem Supervisor: "Im Tennis geht's nicht um die Schiedsrichter. Er ist ein Statist, der dafür sorgt, dass die Sch*** rund läuft."

Generell legt sich Kyrgios via Twitter und in Interviews sehr gerne mit Djokovic an. Als der Mitte Januar um bessere Trainingsbedingungen für die Spieler vor den Aussie Open bat, bezeichnete Kyrgios ihn als "Idioten".
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Generell legt sich Kyrgios via Twitter und in Interviews sehr gerne mit Djokovic an. Als der Mitte Januar um bessere Trainingsbedingungen für die Spieler vor den Aussie Open bat, bezeichnete Kyrgios ihn als "Idioten".

Weiter ging es im März 2022: In Indian Wells hatte er u.a. nach dem Viertelfinal-Aus gegen Nadal seinen Schläger so auf den Boden geworfen, dass dieser beinahe einen Balljungen getroffen hätte. Die Folge war eine Strafe in Höhe von 25.000 Dollar.
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Weiter ging es im März 2022: In Indian Wells hatte er u.a. nach dem Viertelfinal-Aus gegen Nadal seinen Schläger so auf den Boden geworfen, dass dieser beinahe einen Balljungen getroffen hätte. Die Folge war eine Strafe in Höhe von 25.000 Dollar.

Kurz danach rastete er in Miami gegen Sinner aus. Bei der AF-Niederlage beschimpfte er den Schiedsrichter, zerlegte seinen Schläger. Die 35.000-Dollar-Strafe gab es laut ATP für eine "verbale Beleidigung" und eine "hörbare Obszönität".
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Kurz danach rastete er in Miami gegen Sinner aus. Bei der AF-Niederlage beschimpfte er den Schiedsrichter, zerlegte seinen Schläger. Die 35.000-Dollar-Strafe gab es laut ATP für eine "verbale Beleidigung" und eine "hörbare Obszönität".

Vor den Vorfällen in Wimbledon setzte der Australier noch einen drauf: Bei der Niederlage in Stuttgart gegen Andy Murray versprang ihm im Tiebreak des ersten Satzes der entscheidende Ball, woraufhin der Schläger leiden musste. Folge: Punktabzug.
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Vor den Vorfällen in Wimbledon setzte der Australier noch einen drauf: Bei der Niederlage in Stuttgart gegen Andy Murray versprang ihm im Tiebreak des ersten Satzes der entscheidende Ball, woraufhin der Schläger leiden musste. Folge: Punktabzug.

Im nächsten Durchgang legte er sich mit dem Publikum ab, beschimpfte es und kassierte gar einen Spielabzug. Lustlos brachte er die Partie zu Ende und wurde ausgepfiffen. Im Anschluss warf er Zuschauern rassistische Beleidigungen vor.
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Im nächsten Durchgang legte er sich mit dem Publikum ab, beschimpfte es und kassierte gar einen Spielabzug. Lustlos brachte er die Partie zu Ende und wurde ausgepfiffen. Im Anschluss warf er Zuschauern rassistische Beleidigungen vor.

"Wann hört das endlich auf?", schrieb er auf Instagram. Zwar sei sein Verhalten "nicht immer optimal", aber solche Kommentare seien "nicht akzeptabel". Dies sei nicht zum ersten Mal der Fall gewesen. Der Veranstalter kündigte Ermittlungen an.
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"Wann hört das endlich auf?", schrieb er auf Instagram. Zwar sei sein Verhalten "nicht immer optimal", aber solche Kommentare seien "nicht akzeptabel". Dies sei nicht zum ersten Mal der Fall gewesen. Der Veranstalter kündigte Ermittlungen an.

Vor dem Rasenturnier auf Mallorca sagte er: "Ich glaube nicht, dass ich so verrückt bin, wie die Leute glauben. Ich war schon immer sehr emotional und ehrgeizig. Ich werde mich nicht ändern. Ich denke, die Fans wollen emotionale Matches sehen."
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Vor dem Rasenturnier auf Mallorca sagte er: "Ich glaube nicht, dass ich so verrückt bin, wie die Leute glauben. Ich war schon immer sehr emotional und ehrgeizig. Ich werde mich nicht ändern. Ich denke, die Fans wollen emotionale Matches sehen."