Tennis

Murray: "Will kein Risiko eingehen"

Von SPOX
Andy Murray ist in Sachen Nahrungsergänzungsmittel sehr vorsichtig

Andy Murray hat in einem Interview zugegeben, sich im Hinblick auf Dopingtests größere Sorgen bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu machen. Deshalb gehe er äußerst sensibel mit der Problematik um. Das gelte jedoch beileibe nicht für alle seine Kollegen.

"Man muss unglaublich vorsichtig sein, gerade im Hinblick auf die Tests", sagte der Schotte in der Show "In Depth with Graham Bensinger".

"Du kannst nicht einfach Sachen im Laden kaufen. Du musst sicher sein, dass alles extrem gut kontrolliert ist, damit es keine Probleme gibt. Von daher bin ich keiner, der viel zu sich nimmt. Umso weniger du nehmen musst, umso besser. Man will kein Risiko einer Verunreinigung eingehen oder was auch immer. Ich arbeite extrem hart, um in der Position zu sein, in der ich bin. Da ist es das Risiko nicht wert, einen zwielichtigen Proteinshake zu nehmen."

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Doch weil die Intensität und die Länge der Matches und des Turnierkalenders generell zugenommen haben, helfen sich viele Profis mit ergänzender Nahrung. Dabei seien laut Murray längst nicht alle so vorsichtig wie er. "Manche Leute sind da etwas entspannter. Ich war das vor vier oder fünf Jahren auch. Ich habe hart gearbeitet, dort zu stehen, wo ich stehe, das will ich nicht dadurch vermasseln, indem ich zig Produkte schlucke und nicht weiß, was sich darin befindet, und so vielleicht durch einen Dopingtest rassle. Als Athlet musst du einfach sehr sehr vorsichtig und professionell sein."

Bei ausgewählten Produkte jedoch macht auch Murray eine Ausnahme - im erlaubten Bereich selbstverständlich. "Ich nehme grundlegende Sachen wie Fischöl, Glucosamin für meine Gelenke und ab und an Proteinshakes, wenn ich einen harten Trainingstag hatte", so Murray. "Aber nichts, was weiter reicht."

Andy Murray im Steckbrief

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