Tennis: ATP World Tour Finals - Tag 6

Nishikori trotz Pleite im Halbfinale

Von SPOX
Freitag, 18.11.2016 | 23:19 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON Classic Women Single
FrLive
WTA Birmingham: Viertelfinals
Mallorca Open Women Single
FrLive
WTA Mallorca: Viertelfinals
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale

Andy Murray ist bei den ATP-Finals in London mit einem starken Auftritt ins Halbfinale (Samstag live auf DAZN) gestürmt und Novak Djokovic vorerst aus dem Weg gegangen. Murray besiegte Stan Wawrinka glatt in zwei Sätzen. Am Abend duellierten sich Kei Nishikori und Marin Cilic - der Kroate gewann knapp. Doch Nishikori folgt Murray dennoch in die Vorschlussrunde.

Gruppe John McEnroe

Andy Murray /GBR/1) - Stan Wawrinka (SUI/3) 6:4, 6:2

Die Partie zwischen Murray und US-Open-Champion Wawrinka war nur zu Beginn relativ ausgeglichen. Nach dem Break zum 4:3 im ersten Satz übernahm der dreimalige Grand-Slam-Gewinner allerdings fast vollständig die Spielkontrolle.

Obwohl Murray über die gesamte Spielzeit Probleme mit seinem ersten Aufschlag hatte - nur 58 Prozent fanden den Weg ins Feld - schaffte es Wawrinka nicht, sich entscheidende Vorteile zu erspielen. Die beiden einzigen Breakchancen wehrte der neue Weltranglistenerste gekonnt ab.

Zwar war der Schweizer bei der eigenen Aufschlagquote etwas besser. Doch die Nummer drei der Welt erzielte lediglich 65 Prozent der Punkte, wenn sein erster Service kam. Murray fand mit Antizipation gut in die Ballwechsel und hielt den druckvollen Grundlinienbällen Wawrinkas stand.

Verfolge die ATP-Finals live und auf Abruf auf DAZN. Sicher Dir Deinen Gratismonat

Der Druck in diesem Match liefern zu müssen, war jedoch nicht nur bei Wawrinka hoch, beide Spieler haderten des öfteren mit ihren eigenen Schlägen und zeigten eine negative Körpersprache vor allem im zweiten Satz. Dennoch hatte Murray in Durchgang zwei nahezu keine Probleme mit Wawrinka.

Nach dem Gruppensieg trifft Murray im Halbfinale am Samstag auf den Kanadier Milos Raonic, der sich in der Gruppe "Ivan Lendl" als Zweiter hinter Djokovic für die K.o.-Runde qualifiziert hatte. Murray hatte Djokovic Anfang November nach 122 Wochen an der Spitze als Branchenführer abgelöst.

Er bleibt auch nach dem Tour-Finale in London auf Platz eins des Rankings, wenn er mindestens so erfolgreich abschneidet wie sein Verfolger, der das Turnier in den vergangenen vier Jahren für sich entschieden hatte.

Kei Nishikori (JPN/5) - Marin Cilic (CRO/8) 6:3, 2:6, 3:6

Durch Murrays Sieg gegen Wawrinka war auch der Japaner Kei Nishikori schon vor seinem abschließenden Duell gegen den Kroaten Marin Cilic eine Runde weiter. Ein Trainingsspiel entwickelte sich bei der Neuauflage des US-Open-Finals 2014 aber nicht.

Cilic hatte mit einem Sieg schließlich noch die Möglichkeit, in der Weltrangliste an Gael Monfils vorbeizuziehen. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten - der Japaner sicherte sich Satz eins mit 6:3 - schien sich der Kroate daran zu erinnern.

Ausschlaggebend für den Umschwung im zweiten Durchgang war eine deutlich aggressivere Spielweise nach dem zweiten Aufschlag. Hatte Cilic in Satz eins über den zweiten Service nur mickrige zwei Punkte erspielt, gewann er über den zweiten Aufschlag danach jeden zweiten Ballwechsel und stabilisierte sein Aufschlagspiel merklich.

Mit dem Selbstvertrauen im Rücken schnappte sich Cilic insgesamt vier Breaks und drehte die Partie nach fast zwei Stunden Spielzeit.

Nishikori, der sich wohl einen kürzeren Abend gewünscht hätte, trifft in der Runde der letzten Vier am Samstag auf Titelverteidiger Djokovic.

Die ATP-Finals im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung