Dienstag, 15.11.2016

Tennis: ATP World Tour Finals - Tag 3

Djoker rettet sich im Krimi - Thiem siegt

Dominic Thiem triumphiert in einem wilden Schlagabtausch gegen Monfils, der seine zweite Pleite kassiert. Nach dem umkämpften Auftaktsieg hat Novak Djokovic auch gegen Service-Meister Milos Raonic seine liebe Mühe, bewahrt im doppelten Tiebreak aber Nerven aus Stahl.

Gruppe Ivan Lendl

Dominic Thiem (AUT/9) - Gael Monfils (FRA/6) 6:3, 1:6, 6:4

Die Halbfinalhoffnungen des Österreichers leben - gerieten im wilden Match aber in Gefahr. Dabei startete Thiem furios, hatte nicht einen einzigen Breakball gegen sich und tütete Durchgang eins vor allem Dank seines brutalen Service problemlos ein. Über 90 Prozent der Punkte gewann der an Nummer acht Gesetzte nach seinem ersten Aufschlag.

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Verkehrte Welt dann im Zweiten: Monfils, der launisch und teilweise von der Rolle wirkte, breakte den Österreicher gleich dreimal und schien nach dem 6:1 auf der Siegerstraße zu sein. Doch meldete sich im entscheidenden Satz wieder Mr. Hyde - und während Thiem seine Stärken zum Matchende voll auspielte, schenkte Monfils - jetzt mit zwei Niederlagen - das Spiel am Ende mit drei Doppelfehlern im letzten Aufschlagspiel quasi ab.

Novak Djokovic (SRB/2) - Milos Raonic (CAN/4) 7:6 (8:6), 7:6 (7:5)

Hartes Stück Arbeit für den Djoker! Bemerkenswert war im ersten Durchgang vor allem die Dauer der Aufschlagspiele. Im Schnitt war Raonic, der dem Djoker seine gefürchteten Aufschläge um die Ohren haute, eine Minute schneller fertig als die Nummer zwei der Welt, der gar drei Breakbälle abwehren musste - sich am Ende aber in den Tiebreak rettete.

Da blieb der Serbe trotz kleiner körperlicher Probleme stabil. Der Knackpunkt: Bei 2:3 nahm der Djoker seinem Gegenüber beide Aufschläge ab und brachte den ersten Durchgang mit dem zweiten verwandelten Satzball - einem Doppelfehler von Raonic - ins Ziel.

Im zweiten Durchgang ging das Drama trotz des Traumstart mit Break für Djokovic weiter. Der körperlich leicht angeschlagene Serbe wackelte bedenklich und schaffte es - abermals - in den Tiebreak, wo er - abermals - die besseren Nerven behielt und seinen zweiten Erfolg bei den Finals eintütete.

"Ich bin einfach drangeblieben und habe daran geglaubt, dass ich meine Möglichkeiten bekommen werde", sagte Djokovic nach dem Krimi: "Das Match hätte auch in die andere Richtung kippen können."

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