Mittwoch, 05.10.2016

Maria Sharapova fühlt sich vom ITF ungerecht behandelt

Sharapova kritisiert Tennis-Weltverband

Während sich die besten Tennisspieler der Welt derzeit beim Turnier in Peking messen (live auf DAZN), hat Maria Sharapova nach der Reduzierung ihrer Dopingsperre erneut den Tennis-Weltverband angegriffen.

"Ich saß in einer Anhörung mit einem Schiedsgericht, das die ITF ausgewählt hatte. Das ist nicht neutral. Der CAS ist neutral", sagte die frühere Weltranglistenerste aus Russland im Gespräch mit US-Talkmaster Charlie Rose.

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Der CAS hatte am Dienstag die von der ITF gegen Sharapova ausgesprochene Sperre wegen Meldonium-Missbrauchs von zwei Jahren auf 15 Monate reduziert. Die 29-Jährige ist am 26. April 2017, viereinhalb Wochen vor Beginn der French Open, wieder spielberechtigt.

Sharapova war Ende Januar auf die erst seit Jahresbeginn verbotene Substanz getestet worden. Der CAS erklärte, dass die ITF den veränderten Status der Substanz nicht klar genug kommuniziert habe.

"Ich habe mich gefragt, warum ich es nicht wusste. Es hätte so viele Wege gegeben", beklagte sich Sharapova und zeigte Unverständnis für die harte Sanktion. "Die ITF wollte mich vier Jahre Sperren", sagte die Russin. Auf die Frage, ob der Weltverband versucht habe, ein Exempel an ihr zu statuieren, antwortete die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin: "Ich beginne, es so zu sehen."

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