US Open: Johanna Konta hyperventiliert auf dem Court

Konta bricht wegen Hitze zusammen

Von SPOX
Donnerstag, 01.09.2016 | 14:03 Uhr
Johanna Konta wurde auf dem Platz behandelt
© getty
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Johanna Konta ist bei den US Open in New York während ihres Zweitrundenmatches gegen Tsvetana Pironkova aufgrund der Hitze zusammengebrochen. Die Weltranglisten-14. hyperventilierte und zitterte, später konnte sie jedoch weiterspielen und gewann das Match noch.

In den vergangenen Jahren hatte es beim vierten Grand-Slam-Turnier des Jahres immer wieder Opfer der großen Hitze gegeben. Im Vorjahr musste der US-Amerikaner Jack Sock sein Zweitrundenmatch aus Erschöpfung aufgeben. Im Jahr 2014 musste Shuai Peng im Halbfinale der Damen gegen Caroline Wozniacki wegen der Temperaturen sogar mit dem Rollstuhl vom Platz gefahren werden.

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In diesem Jahr brach Johanna Konta auf dem Court zusammen. Die Britin sackte beim Stand von 6:2, 5:6 bei eigenem Aufschlag und Satzball gegen sich zu Boden. Die Britin wurde umgehend medizinisch behandelt, konnte erst nach mehreren Minuten wieder stehen.

Hinterher beschrieb Konta die Situation: "Ich habe die Bedingungen etwas gespürt sowie meinen eigenen Energielevel. Meine Herzfrequenz erreichte den Höchststand, und ich konnte meine Atmung nicht kontrollieren. Ich begann zu hyperventilieren und zu zittern. Daher bin ich zu Boden gegangen, weil ich so gezittert habe. Wir können froh sein über das medizinische Personal, das wir hier haben. Als sie kamen, wurde ich etwas panisch. Sie haben mich beruhigt. Sie haben alle nötigen Checks gemacht, um zu sehen, wie es mir ging."

Nie an Aufgabe gedacht

Nach der medizinischen Auszeit verlor Konta schließlich den zweiten Satz, ehe sie noch einmal zehn Minuten Toilettenpause beanspruchte. Im dritten Satz setzte sie sich letztlich mit 6:2 durch und erreichte die dritte Runde gegen Belinda Bencic.

An Aufgabe habe sie während des Kollapses nie gedacht, sagte die 25-Jährige: "Ich habe es im Grunde Sekunde für Sekunde genommen. Ich denke, dass ich es im dritten Satz gut gemanaget habe. Ich habe mit der Energie gespielt, die ich noch hatte. Ich habe mich auf die Atmung konzentriert. Mir ist es etwas peinlich, aber ich versuche, alles zu tun, um mich zu erholen, um mich selbst wieder in Wettkampfform zu bringen."

Pironkova sauer

Gegnerin Pironkova war im Anschluss an die Partie frustriert, gab nur einen kurzen, unterkühlten Handschlag. "Wir haben etwas Zeit mit der medizinischen Auszeit und der Behandlung verloren. Für mich war es frustrierend, was danach passierte: die Toilettenpause, weil ich denke, dass das Match für zu lange unterbrochen war", sagte die Bulgarin.

Indirekt machte Pironkova ihrer Gegnerin einen Vorwurf: "Es war eine unglückliche Zeit für mich. Ich hatte Momentum und war zurück im Match. Wahrscheinlich hat diese Pause mein Momentum gestoppt, aber ich möchte auch keine Entschuldigung für mich suchen. Dass man nach jedem Satz rausgehen und seine Kleidung wechseln kann, war heute nicht gut für mich, aber so sind die Regeln. Ich wünschte, dass ich sagen könnte, dass alle Spielerinnen die Toilettenpause auch dafür in Anspruch nehmen, aber offensichtlich nutzen einige diese, um sich wieder zu sammeln. Ich finde nicht, dass sie dafür genutzt werden sollte. Wenn ich nicht auf die Toilette muss, mache ich es auch nicht."

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