Freitag, 27.05.2016

NHL-Playoffs: Penguins - Lightning, Spiel 7

Finals! Pens erdrücken Lightning

Die Pittsburgh Penguins haben Spiel 7 der Eastern Conference Finals gegen die Tampa Bay Lightning mit 2:1 gewonnen und stehen damit erstmals seit 2009 wieder in den Stanley Cup Finals. Bryan Rust traf doppelt und die Defense ließ kaum etwas zu gegen insgesamt zu schwache Gäste.

Die Pittsburgh Penguins haben erstmals seit 2009 wieder die Eastern Conference gewonnen
© getty
Die Pittsburgh Penguins haben erstmals seit 2009 wieder die Eastern Conference gewonnen

Pittsburgh Penguins - Tampa Bay Lightning 2:1 - Serie: 4-3 BOXSCORE

Defense gewinnt Meisterschaften. Oder wenigstens Conference-Titel, wie die Penguins in Spiel 7 gegen die Lightning bewiesen. Sie erdrückten die Gäste förmlich in heimischer Halle, so dass zwei Treffer von Bryan Rust reichten, um die Stanley Cup Finals erstmals seit dem Titel 2009 zu erreichen. Den Rest besorgte Goalie Matt Murray, der mit 16 Saves nicht mal richtig gefordert war.

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"Ich saß einfach rum und schaute an die Decke", sagte der Siegtorschütze über seine Vorbereitung auf das Spiel. Schlafen war für ihn nicht möglich. Zu aufgeregt war er. Seine Form aber ist auf ganz hohem Niveau: "Ich bin gerade in dem Modus, in dem ich das Glück habe, alle Abpraller richtig zu bekommen."

Es dauerte nicht mal zwei Minuten im zweiten Drittel, bis Rust nach Vorlagen von Chris Kunitz und Evgeni Malkin zur Führung traf. Darauf aber hatte Tampa knapp acht Minuten später eine passende Antwort: Jonathan Drouin traf nach Assists von Valtteri Filppula und Victor Hedman zum Ausgleich. Doch der hielt genau 30 Sekunden. Dann war es erneut Rust, der die Pens auf die Siegerstraße brachte. Assists lieferten Ben Lovejoy und erneut Malkin.

"Sie haben die gesamte Serie über besseres Hockey gespielt als wir", gab Lightning-Verteidiger Anton Stralman fairerweise zu. Für Letzteren war es im Übrigen die erste Niederlage in einem Spiel 7 überhaupt in seiner Karriere. Zuvor gewann er sieben Mal das entscheidende Playoff-Spiel einer Serie.

Besonders problematisch war die schwache Offensive der Gäste: "Es war meist knapp, aber wir haben nicht genug Offensivschwung erzeugt, um ein Spiel zu gewinnen", erklärte Steven Stamkos. Das lag aber auch an der starken Gesamtleistung Pittsburgh, deren Coach Mike Sullivan lobte: "Dies waren vielleicht die komplettesten 60 Minuten, die wir in diesen Playoffs gespielt haben."

Und so steht Pittsburgh erstmals seit dem Cup-Triumph 2009 wieder in den Stanley Cup Finals. Dort treffen die Penguins mit dem deutschen Rookie Tom Kühnhackl, der in Spiel 7 neun Minuten auf dem Eis stand, auf die San Jose Sharks (Sharks erstmals in den Finals).

Kühnhackl ist erst der sechste Deutsche in den Stanley Cup Finals und kann nach Uwe Krupp (1996 mit den Colorado Avalanche) und Dennis Seidenberg (2011 mit den Boston Bruins) der dritte NHL-Champion werden. Spiel 1 steigt in der Nacht zum Dienstag.

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