Mittwoch, 25.05.2016

French Open - Tag 4

Zverev im Nachsitzen - Murray in fünf

Nachdem das Match von Alexander Zverev wegen Dunkelheit abgebrochen wurde, musste der junge Deutsche heute zum Nachsitzen - und das mit Erfolg. Dustin Brown ist chancenlos, während Stan Wawrinka schludert und Andy Murray schon wieder über die volle Distanz ran muss. Radwanska hat gegen Lokalmatadorin Garcia nur kurz Mühe. Die Fahne der deutschen Frauen hält heute Annika Beck hoch.

Zverev musste zum Nachsitzen, um in die zweite Runde bei den French Open einzuziehen
© getty
Zverev musste zum Nachsitzen, um in die zweite Runde bei den French Open einzuziehen

Damen - 2. Runde (alle Matches)

Simona Halep (ROU/6) - Zarina Diyas (KAZ) 7:6 (7:5), 6:2

Garbine Muguruza (ESP/4) - Myrtille Georges (FRA) 6:2, 6:0

Petra Kvitova (CZE/10) - Su-Wei Hsieh (TPE) 6:4, 6:1

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Agnieszka Radwanska (POL/2) - Caroline Garcia (FRA) 6:2, 6:4 (das Match im RE-LIVE)

Radwanska ließ auch in ihrem Zweitrunden-Match keinen Zweifel an ihrem Status als Mit-Favoritin auf den Turniersieg aufkommen. Zwar musste die Weltranglisten-Zweite gleich im ersten Spiel ein Break hinnehmen, aus der Fassung brachte sie das allerdings nicht. Bis zum 2:2 im ersten Satz konnte Garcia das Match ausgeglichen gestalten, doch dann legte die Favoritin los.

Diese Form nahm Radwanska mit in den zweiten Satz und nutzte dabei Garcias Schwäche auf der Rückhand gnadenlos aus. Als alles bereits nach einem Durchmarsch der Favoritin aussah, kämpfte sich die Französin aber noch einmal zurück. Ein abgewehrter Matchball verlieh ihr kurzzeitig neue Kräfte, doch am Ende war Radwanska eine Nummer zu groß.

Annika Beck (GER) - Kateryna Bondarenko (UKR) 4:6, 6:3, 7:5

Annika Beck steht wie im vergangenen Jahr in der dritten Runde von Roland Garros. Es war ein wahres Breakfestival, das die Deutsche gegen Bondarenko am Ende für sich entscheiden konnte. 16 Mal wurde der Aufschlag der Gegnerin durchbrochen. Die Ukrainerin schlug zwar fast doppelt so viele Winner wie Beck (40:24), streute aber zu sehr und so segelten viele Schläge ins Aus. (44 Unforced Errors)

Beck bewegte sich an der Grundlinie gut und kämpfte um jeden Ball. Sie erzwang so durch lange Rallyes viele Fehler bei Bondarenko, wohingegen die Deutsche sich kaum Unforced Errors leistete (22). Die Ukrainerin bekam, je länger das Spiel dauerte, konditionelle Probleme, wodurch die Schläge schwächer wurden. Beck nutze dies und jagte Bondarenko quer über den Court, um am Ende den Matchball per Lob zu verwandeln.

IIrina-Camelia Begu (ROM/25) - Coco Vandeweghe 6:7 (4:7), 7:6 (7:4), 10:8

Auf Rekordkurs befanden sich diese beiden Damen. 4:44 Stunden dauerte die längste Damenpartie bislang und wurde auch vorerst nicht getoppt. Begu und Vandeweghe lieferten sich einen enorm engen Fight mit zwei Tie Breaks und einem Krimi im dritten Satz. Nach 3:38 war dann Schluss - immerhin das längste WTA-Match dieser Saison.

Die Weltrangliste der Damen im Überblick

Damen - 2. Runde

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