WTA-Turnier in Stuttgart

Zuschauerrekord als "Krönung"

SID
Sonntag, 24.04.2016 | 12:54 Uhr
Während der neun Tage besuchten 39.000 Zuschauer das WTA-Turnier in Stuttgart
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
DoLive
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
DoLive
The Boodles: Tag 3
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa13:30
The Boodles: Tag 5

Das WTA-Turnier in Stuttgart verzeichnet einen Zuschauerrekord. Knapp 39.000 Zuschauer kamen zu der neuntägigen Hallen-Sandplatzveranstaltung - inklusive Qualifikation. Das waren über 1000 Besucher mehr als im vergangenen Jahr.

Seit Donnerstag waren die Spieltage mit jeweils 4600 Fans ausverkauft. Sechs Top-Ten-Spielerinnen waren bei der mit 759.000 Dollar dotierten Konkurrenz am Start.

Im Finale am Sonntag stehen sich Titelverteidigerin und Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber (Kiel/Nr. 2) sowie Qualifikantin Laura Siegemund (Metzingen) gegenüber.

"Das Drehbuch hätte nicht besser sein können. Acht deutsche Spielerinnen standen im Hauptfeld, zwei davon sind übrig geblieben. Das ist die Krönung", sagte die Sportliche Leiterin Anke Huber am Sonntagvormittag auf der Bilanz-Pressekonferenz.

Viele Spielerinnen erschöpft

Allerdings machte es sich erneut negativ bemerkbar, dass etliche Teilnehmerinnen am Wochenende vor dem Hauptfeld-Start in Stuttgart im Fed Cup spielten und erschöpft in Baden-Württemberg eintrafen. "Das ist ein Problem. Aber ich glaube, es gibt eine Chance, dass das in Zukunft vielleicht nicht mehr so sein wird", sagte Turnierdirektor Markus Günthardt.

Der Schweizer hofft, dass entweder der Fed Cup oder das Stuttgarter Turnier im Kalender einen anderen Termin bekommt. Der Weltverband ITF und die Spielerinnen-Vereinigung WTA sind bereits in Gesprächen.

Die deutsche Nummer zwei Andrea Petkovic hatte nach ihrem Achtelfinal-Aus gegen Agnieszka Radwanska (Polen) angedeutet, dass sie die Doppelbelastung nicht mehr mitmachen will. "Ich glaube, ich werde künftig entscheiden müssen, ob ich im April im Fed Cup oder in Stuttgart spiele", hatte die Darmstädterin gesagt.

Die Weltrangliste der Damen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung