Nach Einzug in die dritte Runde

Morddrohungen gegen Watson

SID
Donnerstag, 02.07.2015 | 09:39 Uhr
Heather Watson erhielt Morddrohungen
© getty
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Heather Watson steht zum zweiten Mal in ihrer Karriere in der dritten Runde in Wimbledon. Doch die Freude über den Sieg währte nicht lange. In der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Daniela Hantuchova sprach die Britin von Morddrohungen, die sie über soziale Netzwerke erhalten hat.

"Ich hatte Morddrohungen. Es gab Menschen, die mich und meine Familien töten wollten, die sich wünschten, dass ich Krebs bekomme und einen langsamen, schmerzvollen Tod sterbe", erklärte Watson.

Doch die Britin ließ sich nicht beirren und holte gegen die Menschen, die ihr den Tod wünschten, aus: "Ich glaube, diese Menschen haben kein Leben. Sie sind Feiglinge, die denken, dass sie im Internet alles sagen können. Sie verstehen nicht, dass wir am Ende des Tages alle Menschen sind."

Morddrohungen kein Novum

Es ist nicht das erste Mal, dass Sportler und besonders Tennisspieler in Wimbledon mit dem Tod bedroht werden. Letztes Jahr erhielt Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova nach ihrem Triumph auf dem Rasen Morddrohungen.

So auch Angelique Kerber, die nach ihrer Niederlage gegen die Estin Kaia Kanepi bei den All England Championships 2013 im Netz derb beleidigt und auch ihr der Tod gewünscht wurde. Meistens handelt es sich dabei wohl um Wetter, die ihre Einsätze verloren haben.

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