Klaus neuer Präsident im DTB

SID
Karl Altenbach hört als DTB-Präsident auf - sein Nachfolge steht in Ulrich Klaus nun auch fest
© getty

Ulrich Klaus ist erwartungsgemäß zum neuen Präsidenten des Deutschen Tennis Bundes (DTB) gewählt worden. Der 64-Jährige aus Rheinland-Pfalz tritt die Nachfolge des Investmentbankers Karl Altenburg an, der nach drei Jahren aus dem Amt scheidet.

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Klaus war der einzige Kandidat bei der 66. Mitgliederversammlung in Berlin, nachdem sich der frühere Wimbledonsieger Michael Stich am Donnerstag gegen eine Kandidatur entschieden hatte.

Klaus bekam beim Verbandstag im Steigenberger Hotel am Kanzleramt 118 der 132 Stimmen (8 Enthaltungen, 6 Nein-Stimmen). Der ehemalige Gymnasiallehrer, der zuletzt elf Jahre lang den Landesverband Rheinland-Pfalz geführt hatte, ist der 17. DTB-Präsident. Der DTB ist mit über einer Million Mitglieder der größte Tennisverband der Welt.

"Ich weiß, dass dieses Amt auch eine große Bürde sein kann", sagte Klaus bei seiner Antrittsrede: "Die Erwartungen zu erfüllen, wird nicht einfach." In seinen Jahren im Bundesauschuss habe er "den Traum von Einigkeit geträumt und nicht den Albtraum von Egoismen". Klaus kündigte an, "miteinander, nicht übereinander" reden zu wollen.

Bröcker Vize-Präsident

Als Vize-Präsidenten wählte die Versammlung Ralf-Eberhard Bröcker (Finanzen), Dirk Hordorff (Spitzensport), Bernd Greiner (Wettkampfsport), Reiner Beushausen (Sportentwicklung) und Hans-Wolfgang Kende (Recht und Vermarktung). Eva-Maria Schneider (Jugendsport) wurde in ihrem Amt bestätigt.

Hordorff kündigte am Rande der Mitgliederversammlung an, sein Amt als Vorsitzender des Landesverbandes Hessen aufzugeben, da eine Doppelfunktion laut Paragraf 31 der DTB-Satzung nicht zulässig ist. Der Antrag zur Satzungsänderung bekam nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit.

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