Mittwoch, 15.10.2014

Italienische Profis unter Verdacht

Ermittlungen um Matchmanipulation

Die Tennisprofis Daniele Bracciali und Potito Starace aus Italien stehen im Verdacht, Spiele gegen Geldzahlungen absichtlich verloren zu haben. Dies berichteten italienischen Medien am Mittwoch.

Potito Starace steht derzeit auf Weltranglisten-Platz Nummer 150
© getty
Potito Starace steht derzeit auf Weltranglisten-Platz Nummer 150

Demnach liegen der Staatsanwaltschaft in Cremona, die wegen organisierter Spiel-Manipulationen im Fußball und Tennis ermittelt, Erkenntnisse über Telefonate über den Internet-Dienst Skype vor, in denen den Spielern Summen bis zu 50.000 Euro geboten wurden.

Angelo Binaghi, Präsident des italienischen Tennis-Verbandes ITF, nannte die Vorwürfe am Mittwoch "sehr gravierend und nicht hinnehmbar". Sollten sie sich bestätigen, würde das Image des italenischen Tennis-Sports laut Binaghi großen Schaden nehmen.

Der 33 Jahre alte Starace, derzeit Nummer 150 der Welt und zu besten Zeiten auf Platz 27 geführt, sowie der 36 Jahre alte Doppelspezialist Bracciali sind einschlägig vorbelastet. 2008 wurden sie wegen Wetten auf die Matches anderer Spieler für sechs Wochen bzw. drei Monate gesperrt.

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