Donnerstag, 16.10.2014

ATP-Turnier in Wien

Becker und Struff weiter

Benjamin Becker hat beim ATP-Turnier in Wien seine Erfolgsserie fortgesetzt und feiert in der österreichischen Hauptstadt nun eine Premiere. Nach dem mühelosen 6:3, 6:3 am Donnerstag im Achtelfinale gegen den Niederländer Robin Haase trifft der 33-Jährige aus Orscholz am Freitag in der Runde der letzten Acht erstmals auf der ATP-Tour auf Philipp Kohlschreiber. Der Augsburger hatte bereits am Mittwoch das Viertelfinale erreicht.

Benjamin Becker trifft im Viertelfinale von Wien auf Philipp Kohlschreiber
© getty
Benjamin Becker trifft im Viertelfinale von Wien auf Philipp Kohlschreiber

Ebenfalls den Weg ins Viertelfinale schaffte Jan-Lennard Struff. Der 24-jährige Warsteiner setzte sich knapp gegen den Ukrainer Sergej Stachowski mit 7:6 (8:6), 2:6, 7:6 (7:3) durch und behielt auch im dritten Aufeinandertreffen mit dem Weltranglisten-62. eine tadellose Bilanz.

Eine Überraschung verpasste dagegen Tobias Kamke. Der topgesetzte Spanier David Ferrer, der in der ersten Runde ein Freilos hatte, war eine Nummer zu groß für den Lübecker, der mit 5:7, 1:6 gegen den Weltranglistenfünften unterlag.

Kamke, der bisher bei zwei Duellen mit dem Spanier noch nie gewann, lag schnell im ersten Satz mit Break zurück, steckte jedoch nicht auf und breakte zum 3:3 zurück. Beim Stand von 5:6 musste der 28-Jährige jedoch den satzentscheidenden zweiten Aufschlagverlust hinnehmen.

Im zweiten Durchgang reichten Ferrer erneut zwei Breaks, um die Partie gegen den Weltranglisten-93. nach 1:29 Stunden zu entscheiden.

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Becker in Topform

Für Benjamin Becker ist Wien bereits das dritte Turnier nacheinander, in dem er mindestens das Viertelfinale erreicht hat. Dies war ihm auch in Kuala Lumpur/Malaysia und in der Vorwoche in Tokio geglückt, wo er sogar im Halbfinale stand. In der Weltrangliste kletterte er damit wieder auf Position 45.

Auch gegen Robin Haase spielte Becker auf der Tour zum ersten Mal. Nach 59 Minuten verwandelte er gegen seinen sechs Jahre jüngeren Kontrahenten seinen ersten Matchball.

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