Donnerstag, 27.03.2014

Rolle rückwärts

Kohli kommt zum Versöhnungstag

Rolle rückwärts von Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber: Der Augsburger wird nach neuerlichen Wirrungen nun doch am sogenannten Versöhnungstag des Deutschen Tennis Bundes am Sonntag in Frankfurt-Kalbach teilnehmen.

Philipp Kohlschreiber wird in Frankfurt doch dabei sein
© getty
Philipp Kohlschreiber wird in Frankfurt doch dabei sein

Laut Verband habe Kohlschreibers Management die Teilnahme des Weltranglisten-25. zunächst abgesagt. Darauf hatte Davis-Cup-Teamchef Carsten Arriens am Mittwoch mit Unverständnis reagiert.

Mittlerweile hat der 30-jährige Kohlschreiber aber angekündigt, am Wochenende trotz einer Ellbogenverletzung im Sport- und Freizeitzentrum zu erscheinen. Nach den neuerlichen Vorkommnissen war zwischenzeitlich sogar über einen Rausschmiss von Kohlschreiber aus dem Davis-Cup-Team spekuliert worden.

Haas und Mayer nicht dabei

Wegen der Blessur am Schlagarm hatte Arriens den München-Sieger von 2012 nicht für das anstehenden Viertelfinale gegen Gastgeber Frankreich in Nancy (4. bis 6. April) nominiert. Tommy Haas (Schulter) und Florian Mayer (Ödem am Schambein) hatten ihre Teilnahme an der Partie wegen ihrer Verletzungen abgesagt.

Während der Weltranglisten-13. Haas in seiner Wahlheimat Los Angeles weilt und nicht zu der Wiedergutmachungs-Veranstaltung nach Frankfurt-Kalbach kommen wird, reist Mayer am Sonntag an. "Ich hatte mich schon im Vorfeld sehr auf das Event in Frankfurt gefreut. Die Begegnung mit den Fans ist mir unheimlich wichtig und das will ich trotz meiner Verletzung nicht verpassen", sagte der Bayreuther Mayer.

Kiefer fordert Rauswurf

Der Versöhungstag findet statt, weil es Anfang Februar in der Partie gegen Spanien (4:1) in Frankfurt zu einem Eklat gekommen war. Haas, Kohlschreiber und Mayer hatten sich wegen Verletzungen beziehungsweise mentalen Problemen nicht in der Lage gesehen, das bedeutungslose dritte Einzel zu bestreiten. Das Publikum hatte die Verweigerer daraufhin ausgepfiffen.

Ex-Profi Nicolas Kiefer und einige Landesfürsten hatten den Rauswurf des Trios aus dem Davis-Cup-Team gefordert.

Arriens hat für die Partie in Frankreich die drei Debütanten Jan-Lennard Struff (Warstein/ATP: 104), Peter Gojowczyk (München/111) und Andre Begemann (Lemgo/Doppel: 48) sowie Tobias Kamke (92) berufen. Der Kieler wurde zum zweiten Mal nominiert. Aufgrund ihrer Teilnahme beim Challenger-Turnier in Guadalajara/Mexiko ist die Teilnahme von Struff und Begemann am Versöhnungstag am Sonntag allerdings noch ungewiss.

Philipp Kohlschreiber im Steckbrief


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