Montag, 27.01.2014

Davis-Cup in Frankfurt gegen Spanien

Arriens glaubt an Haas-Einsatz

Davis-Cup-Teamchef Carsten Arriens rechnet mit einem Einsatz von Spitzenspieler Tommy Haas im Erstrundenspiel gegen Spanien von Freitag bis Sonntag in Frankfurt/Main.Lob gab es für Alexander Zverev.

Tommy Haas schied bei den Australian Open in der ersten Runde aus
© getty
Tommy Haas schied bei den Australian Open in der ersten Runde aus

"Ich glaube schon, dass er spielt. Aber ein kleines Fragezeichen ist noch da", sagte Arriens, der seit Sonntag mit seiner Mannschaft in der Mainmetropole ist. Der 35-jährige Haas wurde erst Montagnachmittag erwartet. In den vergangenen Tagen hatte sich der Weltranglisten-Zwölfte am Chiemsee an seiner lädierten rechten Schulter behandeln lassen.

"Das war mit mir abgesprochen. Man muss sich fragen, wo macht die Behandlung Sinn. Deshalb habe ich es erlaubt", sagte Arriens. Wegen der Beschwerden hatte Haas sein Erstrundenmatch gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez bei den Australian Open aufgeben müssen.

Haas nur im Doppel?

Ungeachtet dessen hat die deutsche Nummer eins nach Aussage von Arriens "sehr klar" geäußert, am Wochenende spielen zu wollen. "Das ist viel wert", meinte der 44 Jahre alte Teamkapitän. Möglich ist aber auch, dass Haas nur im Doppel eingesetzt wird. Arriens: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist es fast völlig offen, wer spielt." Neben Haas sind Philipp Kohlschreiber, Melbourne-Achtelfinalist Florian Mayer sowie Daniel Brands nominiert.

Der gebürtige Hamburger Haas verfügt im Davis Cup über eine Bilanz von 22:9 Siegen. Zuletzt hatte er sich im Februar 2012 im Erstrunden-Duell mit Argentinien in Bamberg zur Verfügung gestellt und war mit Philipp Petzschner im Doppel angetreten. Das bislang letzte Einzel für das DTB-Team hatte der in Los Angeles lebende Haas im September 2007 im Halbfinale in Russland bestritten.

Letztes Duell 2009

Für den fünfmaligen Titelträger Spanien spielen auf dem Rebound-Ace-Hartplatz in der Ballsporthalle Feliciano Lopez, Fernando Verdasco, Roberto Bautista-Agut und Doppelspezialist David Marrero. Branchenführer Rafael Nadal und der Weltranglisten-Fünfte David Ferrer hatten abgesagt.

Das bis dato letzte Duell gegen den dreimaligen Sieger aus Deutschland hatte Spanien im Viertelfinale 2009 in der Stierkampf-Arena von Marbella mit 3:2 für sich entschieden.

Lob für Zverev

Großes Lob gab es für Alexander Zverev. Der 16 Jahre alte Hamburger hatte am Wochenende den Junioren-Titel bei den Australian Open gewonnen. "Von der Mentalität her ist er ein Sieger. Alexander wird seinen Weg gehen. Bei ihm ist ganz viel da", so Arriens und lobte das Umfeld von Zverev: "Er fühlt sich geborgen, hat die Eltern dabei, und der Vater ist auch der Trainer."

Zverev hatte sich im Finale von Melbourne mit 6:3, 6:0 gegen den Amerikaner Stefan Kozlov durchgesetzt. Er ist nach Dirk Dier, Nicolas Kiefer und Daniel Elsner der vierte Deutsche Juniorensieger bei den Australian Open.

Alexander Zverev, die Nummer eins des Nachwuchs-Rankings, wird in der ATP-Weltrangliste an Position 805 geführt. Der Bruder des ehemaligen Davis-Cup-Spielers Mischa Zverev wird künftig nicht mehr im Junioren-, sondern nur noch im Erwachsenen-Bereich spielen. "Der Sieg in Melbourne war ein würdiger Abschluss seiner Jugendzeit", sagte Arriens.

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