Freitag, 04.10.2013

Teilnahme bei WTA-Finale in Istanbul gefährdet

Kerber verpasst Halbfinale in Peking

Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber hat das Halbfinale des hochkarätig besetzten Hartplatzturniers in Peking verpasst und muss um ihre Teilnahme am WTA-Masters in Istanbul bangen.

Für Angelique Kerber reichte es gegen Radwanska nicht zum Halbfinal-Einzug
© getty
Für Angelique Kerber reichte es gegen Radwanska nicht zum Halbfinal-Einzug

Die an Position sieben gesetzte Kielerin verlor trotz einer furiosen Aufholjagd das Viertelfinale der mit 5,2 Millionen Dollar dotierten China Open mit 6:7 (7:9), 4:6 gegen Agnieszka Radwanska (Nr. 3). Nach 1:43 Stunden verwandelte die Polin ihren ersten Matchball und trifft nun auf US-Open-Siegerin Serena Williams (USA/Nr. 1).

Im Tiebreak des hart umkämpften ersten Durchgangs vergab Kerber fünf Satzbälle. Die Weltranglisten-Neunte war schlecht in das Match gegen ihre Freundin Radwanska gestartet und lag schnell mit 1:5 zurück. Doch die 25-jährige Kerber stellte auf dem Lotus Court im National Tennis Stadium erneut ihre Kämpferqualitäten unter Beweis. Gleich sechs Satzbälle wehrte sie im Duell mit der Polin ab, gegen die sie in der vergangenen Woche im Viertelfinale von Tokio noch gewonnen hatte.

Zwei Doppelfehler am Stück

Doch ausgerechnet beim Stand von 7:6 im Tiebreak unterliefen Kerber gleich zwei Doppelfehler nacheinander. Die nächste Chance nutzte Radwanska, die Peking-Siegerin von 2011, und gewann nach 68 Minuten den ersten Durchgang. In der Folge bäumte sich Kerber gegen die Niederlage auf, doch dann musste die Linkshänderin das vorentscheidende Break zum 3:4 hinnehmen.

Kerber muss nun um ihre Qualifikation für das WTA-Finale der besten acht Spielerinnen in Istanbul bangen. Ihre ärgste Konkurrentin Jelena Jankovic (Serbien) erreichte in Peking das Halbfinale und überflügelte die Deutsche im "Race to Istanbul".

Fernduell gegen Jankovic

Kerber hatte am Wochenanfang in der relevanten Rangliste noch Platz acht (3315 Punkte) belegt. Jankovic, die im Halbfinale auf die Tschechin Petra Kvitova trifft, war mit einem Rückstand von 95 Zählern Neunte. Das Fernduell geht weiter, denn beide Spielerinnen starten auch noch beim Turnier in Moskau (14. bis 20. Oktober) in der übernächsten Woche.

Um am Bosporus dabei zu sein, könnte außerdem möglicherweise auch noch Platz neun reichen, denn die bereits qualifizierte Maria Sharapova (Russland) hat wegen einer Schulterverletzung seit Mitte August kein Turnier mehr bestritten.

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