Deutsche Nummer eins bangt um Fed-Cup-Teilnahme

Kerber leidet unter Überbelastung des Rückens

SID
Donnerstag, 24.01.2013 | 13:20 Uhr
Angelique Kerbers Rückenblessur trat im Achtelfinale der Australian Open auf
© Getty
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Angelique Kerber leidet an einer Überlastung der unteren Wirbelsäule und der Bandscheibe und muss um ihren Fed-Cup-Einsatz in Frankreich (9./10. Februar) bangen. Das ergab eine MRT-Untersuchung. Die 25-Jährige absolviert nun ein Reha-Programm.

Angelique Kerber leidet an einer Überlastung der unteren Wirbelsäule und der Bandscheibe und muss um ihren Fed-Cup-Einsatz in Frankreich (9./10. Februar) bangen. Das ergab eine MRT-Untersuchung. Die 25-Jährige, die am Montag nur noch die Nummer sechs der Welt sein wird, kann derzeit nicht ohne Schmerzen aufschlagen.

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In den nächsten Tagen wird Kerber erst einmal ein Reha-Programm absolvieren. "Natürlich möchte ich unbedingt für Deutschland spielen und werde alles dafür tun, schnellstmöglich wieder gesund zu werden", sagte sie.

Barbara Rittner: "Ernstzunehmende Sache"

Auch Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner äußerte sich besorgt. "Das ist eine sehr ernstzunehmende Sache. Wir warten jetzt erst einmal ab bis Anfang, Mitte nächster Woche, wie sich die Verletzung mit der verordneten Ruhe entwickelt. Wir können momentan nur hoffen und Angie therapieren lassen", sagte Rittner am Donnerstag dem "sid".

Die 25-jährige Kerber war im Achtelfinale der Australian Open vor vier Tagen an der Russin Ekaterina Makarova (5:7, 4:6) gescheitert. Bereits in den Tagen vor dem Match hatte die Linkshänderin über Rückenschmerzen geklagt.

Ein Ausfall von Kerber im Erstrundenspiel der Weltgruppe 2 im französischen Limoges würde die Chancen der deutschen Mannschaft erheblich schmälern.

Rittner hat neben der Wimbledon-Halbfinalistin noch Julia Görges (Bad Oldesloe), Sabine Lisicki (Berlin) und Doppelspezialistin Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn) nominiert. Andrea Petkovic (Darmstadt) fällt für das Auswärtsspiel wegen einer Meniskus-Operation aus.

Marion Bartoli für Frankreich zurück

Das DTB-Quartett muss das Duell mit Frankreich und eine weitere Begegnung gewinnen, um wieder in die Weltgruppe I der besten acht Teams zurückzukehren. "Wir sind schon allein durch einen Blick auf die Rangliste der Favorit. Trotzdem ist es gerade auf Sand in Frankreich eine sehr schwere Aufgabe, aber wir wollen dieses Jahr unbedingt den Wiederaufstieg schaffen", meinte Rittner.

Allerdings kann das französische Team wohl auf die Weltranglistenelfte Marion Bartoli zählen, die wegen Differenzen mit dem Verband in den letzten Jahren nicht mehr für ihr Land gespielt hat. Für das Doppel sind Görges und Grönefeld vorgesehen. Im April 2012 hatte Deutschland in der Relegation mit 2:3 gegen Australien verloren und war abgestiegen.

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