Mittwoch, 27.06.2012

Durch neue Ausbildung und neue Spielregeln

Tennisvereinigung WTA will Stöhnen stoppen

Die Vereinigung der Tennisspielerinnen WTA will Spielerinnen das laute Stöhnen beim Schlag austreiben.

Bojana Jovanovski hat Sabine Lisicki mit ihrem Gestöhne irritiert
© Getty
Bojana Jovanovski hat Sabine Lisicki mit ihrem Gestöhne irritiert

Zusammen mit Veranstaltern von Grand-Slam-Turnieren und dem Tennisweltverband ITF sollen dazu Pläne ausgearbeitet werden, wie künftigen Spielerinnen durch Ausbildung und neue Spielregeln das übertriebene Stöhnen abgewöhnt werden kann. Das teilte die WTA am Mittwoch am Rande des Turniers in Wimbledon mit.

Bereits im Januar hatte der Verband angekündigt, handeln zu wollen. Einige Zuschauer empfänden die lauten Äußerungen als störend.

Erst am Mittwoch hatte sich Sabine Lisicki nach ihrem Einzug in die dritte Runde von Wimbledon über lautes Stöhnen ihrer Gegnerin Bojana Jovanovski beschwert.

Sie habe den Aufprall des Balls nicht hören können, sagte Lisicki. Auch andere Topspielerinnen wie Maria Scharapowa und Victoria Asarenka standen für ihr Geschrei schon mehrfach in der Kritik.

Der Stand der WTA-Weltrangliste

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