Mastersturnier auf Sand

Federer und Serena Williams gewinnen in Madrid

SID
Sonntag, 13.05.2012 | 20:02 Uhr
Roger Federer feierte seinen 74. Turniersieg auf der ATP-Tour
© Getty
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Als der vierte Matchball endlich saß, riss Roger Federer die Arme in die Höhe und hüpfte vor Erleichterung. In einem kuriosen Endspiel setzte sich der Schweizer am Sonntag beim Masters-Tennisturnier in Madrid gegen Tomas Berdych durch und gewann seinen dritten Titel nach 2006 und 2009. Bei den Damen siegte die Amerikanerin Serena Williams locker in 64 Minuten 6:1, 6:3 gegen die Nummer eins der Tennis-Welt, Victoria Azarenka aus Weißrussland.

Der Weltranglisten-Dritte bot den Zuschauern auf dem blauen Sand des Center Courts eine aufregende Partie, ehe er den starken Tschechen mit 3:6, 7:5, 7:5 bezwungen hatte. Es war Federers insgesamt 74. Turniersieg und der vierte der Saison nach Indian Wells, Dubai und Rotterdam.

Danach hatte es zunächst allerdings überhaupt nicht ausgesehen. Erst als der 30-Jährige seinen schläfrigen Beginn verdaut hatte, drehte er mächtig auf, um seine 3:0-Führung gleich wieder zu verspielen. Zum 7:5 schaffte er dennoch das entscheidende Break, weil er zum rechten Zeitpunkt hellwach und voll konzentriert war.

Tolles Match und Späße mit Will Smith

In der ersten Reihe machte Schauspieler Will Smith Faxen, während sich Federer für den entscheidenden Satz die passende Strategie überlegte. Doch Berdych blieb dran und ließ Federer schwitzen wie vor zwei Jahren, als er den "Rasenkönig" im Viertelfinale von Wimbledon aus dem Wettbewerb schmiss. Es war einer von 4 Erfolgen in jetzt 15 Vergleichen.

Mit zwei Doppelfehlern nacheinander schien Berdych die Entscheidung selbst zu erledigen. Doch Federer nahm das Geschenk zum 5:3 nicht an und gab seinerseits sein Service ab. Noch eine Nachlässigkeit gestattete sich der 16-fache Rekord-Grand-Slam-Sieger in dem 2:38 Stunden langen Match aber nicht.

Für seinen Erfolg als Nachfolger des Serben Novak Djokovic wurde Federer mit einem Preisgeld von 585.800 Euro belohnt. Berdych dufte sich mit 287.225 Euro trösten.

41. Turniersieg für Serena Williams

Serena Williams hatte zuvor ihren 41. Turniersieg gefeiert und Viktoria Asarenka eine weitere bittere Niederlage zugefügt. Die Amerikanerin fegte im Finale der mit 3,755 Millionen Euro dotierten Veranstaltung wie ein Wirbelwind über die Nummer eins der Tennis-Welt aus Weißrussland hinweg und holte mit dem 6:1, 6:3 den siebten Sieg im achten Vergleich.

Für Asarenka, die von Beginn an auf verlorenem Posten stand und wie im Vorjahr gegen die Tschechin Petra Kvitova im Endspiel scheiterte, ging die geplante Revanche für die nicht minder glatte Niederlage im Vorjahr im Achtelfinale der US Open gehörig daneben.

Ratlos wirkte die 22-Jährige nach der neuerlichen Pleite in 64 Minuten, während die acht Jahre ältere Weltranglisten-Neunte Serena Williams strahlend die Faust ballte und die gläserne Trophäe in Empfang nahm. Für ihren Erfolg kassierte die Amerikanerin, die überragend servierte und 14 Asse schlug, ein Preisgeld von 631.000 Euro. Asarenka bekam 313.000 Euro.

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