Brad Drewett hat ein offenes Ohr für Reformforderungen

Neuer ATP-Chef: Unterstützung für Profis

SID
Mittwoch, 18.01.2012 | 10:16 Uhr
Brad Drewett führt seit Anfang des Jahres die ATP
© Getty
Advertisement
Ladies Championship Gstaad Women Single
Sa11:00
WTA Gstaad: Halbfinals
Bucharest Open Women Single
Sa14:00
WTA Bukarest: Halbfinals
Vegeta Croatia Open Umag Men Single
Sa17:30
ATP Umag: Halbfinals
Hall of Fame Tennis Championships Men Single
Sa20:00
ATP Newport: Halbfinals
Ladies Championship Gstaad Women Single
So11:30
WTA Gstaad: Finale
Bucharest Open Women Single
So16:00
WTA Bukarest: Finale
Vegeta Croatia Open Umag Men Single
So20:00
ATP Umag: Finale
Hall of Fame Tennis Championships Men Single
So21:00
ATP Newport: Finale
Jiangxi Open Women Single
Di11:00
Jiangxi Open: Tag 2
Jiangxi Open Women Single
Mi11:00
Jiangxi Open: Tag 3
Jiangxi Open Women Single
Do11:00
Jiangxi Open: Tag 4
Swedish Open Women Single
Do11:00
WTA Bastad: Tag 4
Jiangxi Open Women Single
Fr10:00
Jiangxi Open -
Viertelfinals
Swedish Open Women Single
Fr10:00
WTA Bastad: Viertelfinals
Jiangxi Open Women Single
Sa11:00
Jiangxi Open: Halbfinals
Swedish Open Women Single
Sa16:00
WTA Bastad: Halbfinals
Jiangxi Open Women Single
So10:00
Jiangxi Open: Finale
Swedish Open Women Single
So14:00
WTA Bastad: Finale
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Mo13:30
ATP Kitzbühel: Tag 1
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Di12:30
ATP Kitzbühel -
Tag 2
Bank of the West Classic Women Single
Di19:00
Stanford Bank of West Classic: Tag 2
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Mi12:30
ATP Kitzbühel : Tag 3
Bank of the West Classic Women Single
Mi20:00
Stanford Bank of West Classic: Tag 3
Bank of the West Classic Women Single
Do20:00
Stanford Bank of the West Classic -
Tag 4
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Fr13:00
Generali Open -
Halbfinals
Citi Open Women Single
Fr19:00
Washington Citi Open: Viertelfinale
Bank of the West Classic Women Single
Fr21:00
Stanford Bank of the West Classic: Viertelfinals

In der aufgeflammten Diskussion über spielerfreundlichere Strukturen im Tennis hat der neue Vorsitzende der ATP-Tour den Profis seine Unterstützung zugesagt. Er habe die Anliegen der Spieler "laut und deutlich" vernommen und werde dafür Sorge tragen, dass sie auch behandelt würden, erklärte der seit Jahresbeginn als ATP-Chef amtierende Australier Brad Drewett bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Australian Open in Melbourne.

Der ehemalige 34. der Weltrangliste sicherte zu: "Mein Plan ist, ihre Meinungen überall da zu vertreten, wo es nötig ist und zu sichern, dass sie angehört werden." Drewett gab zu, dass es unter den Spielern wegen einiger Punkte "Frustration" gebe. Er verneinte aber, dass es beim Meeting der Spielervertretung am vergangenen Samstag in Melbourne zu hitzigeren Debatten gekommen sei als bei Treffen in der Vergangenheit.

Am Tag nach dem Treffen hatte Rafael Nadal, der Vizepräsident der Spielervertretung, seinem Unmut über das seiner Meinung nach zu geringe Engagement von Roger Federer als Vorsitzendem der Organisation öffentlich Luft gemacht. Der Schweizer konterte, dass er voll und ganz hinter den Forderungen der Kollegen stehe, sie aber hinter verschlossenen Türen zu behandeln gedenke.

Beim Zwist zwischen Nadal und Federer geht es also weniger um die Inhalte, sondern darum, wie den Interessen Nachdruck verliehen werden soll. Einen ins Spiel gebrachten Streik lehnt Federer ab.

Entzerrung des Terminkalenders

Die Profis fordern vor allem eine weitere Entzerrung des Turnierkalenders, nachdem die Saison in diesem Jahr schon um zwei Wochen verkürzt wurde. Den Topspielern, die durch die hohen Belastungen ihre Gesundheit gefährdet sehen, sind vor allem die Davis-Cup-Termine in zeitlicher Nähe zu den vier Grand-Slam-Turnieren ein Dorn im Auge.

Um den Leistungsdruck zu minimieren, setzt sich unter anderem Nadal auch für eine Änderung des Ranking-Systems ein. Für die Weltrangliste sollten künftig wie im Golf die Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre und nicht nur der vergangenen Monate zählen. Die weniger erfolgreichen Spieler fordern vor allem höhere Prämien für die ersten Runden bei Grand-Slam-Turnieren.

Der deutsche Tennisprofi Philipp Kohlschreiber wollte sich auf Nachfrage zur aktuellen Debatte nicht äußern. Er machte aber ein Glaubwürdigkeitsproblem bei den Topstars aus. "Wenn sie sagen, sie müssten sich mehr schonen, dann müssten sie auch auf ihre fünf, sechs Schaukämpfe verzichten." Zuletzt waren vor Silvester unter anderem Nadal, Federer und Novak Djokovic beim finanziell lukrativen Einladungsturnier in Abu Dhabi angetreten.

Die ATP-Weltrangliste

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung