Zum Abschluss der WTA-Jahres

Lisicki geehrt - Petkovic mit neuem Berater

SID
Dienstag, 15.11.2011 | 10:38 Uhr
Andrea Petkovic hat den ehemaligen Berater von Steffi Graf engagiert
© Getty
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Sabine Lisicki ist von der Spielerinnen-Vereinigung WTA für das Comeback des Jahres geehrt worden. Andrea Petkovic startet mit einem neuen Berater in die kommende Saison.

Die 22-jährige Berlinerin, hinter Andrea Petkovic die Nummer zwei der deutschen Rangliste, hatte wegen der Folgen einer hartnäckigen Knöchelverletzung von April bis September 2010 komplett pausiert und war erst im März 2011 auf die Tour zurückgekehrt.

Im Laufe des Jahres erreichte Lisicki unter anderem mit einer Wildcard das Halbfinale in Wimbledon und verbesserte sich in der Weltrangliste nach Turniersiegen in Birmingham und Dallas von Platz 218 im April auf Platz 15 im November.

Als Spielerin des Jahres zeichnete die WTA Wimbledon- und Fed-Cup-Siegerin Petra Kvitova (Tschechien) aus. Die 21-Jährige wurde außerdem für den "Durchbruch des Jahres" und als "Most Improved Player" geehrt, als Spielerin, die sich im Laufe der letzten zwölf Monate am meisten verbessert hat.

Den Preis für das Doppelteam des Jahres bekamen die Wimbledonsiegerinnen Kveta Peschke (Tschechien) und Katarina Srebotnik (Slowenien).

Petko mit neuem Berater

Deutschlands beste Tennisspielerin Andrea Petkovic startet mit einem neuen Berater in die kommende Saison. Die Nummer zehn der WTA-Weltrangliste wird in Zukunft von Joerg Fischer begleitet, der unter anderem auch Steffi Graf vertritt.

"Durch die Beratung von Joerg Fischer erhoffe ich mir vor allem Entlastung, sodass ich mich voll aufs Tennis konzentrieren kann", sagte Petkovic der "Bild".

Bislang war die 24-jährige Darmstädterin von ihrem Vater Zoran betreut worden. "Mein Papa fühlt sich zu Hause am wohlsten. Ständig auf Turnieren unterwegs zu sein und überall zu verhandeln, ist nicht seine Vorstellung von Glück", sagte Petkovic, die das Tennis-Jahr als erste Deutsche seit Graf 1998 unter den Top Ten der Weltrangliste beendet hat.

Dafür bekommt Petkovic auch Anerkennung von den Kolleginnen: "Man merkt auf jeden Fall, dass man ernst genommen wird und in der Weltspitze angekommen ist. Die Top-Spielerinnen waren früher nicht unfreundlich, aber sie haben mich nicht als direkte Konkurrentin wahrgenommen."

Die Nummer eins der Welt zu werden, ist für Petkovic "ein großer Traum". Lieber würde sie allerdings einen Sieg bei einem der vier Majors feiern: "Einen Grand-Slam-Titel hat man für die Ewigkeit." In dieser Saison hatte Petkovic bei den Australian, French und US Open jeweils das Viertelfinale erreicht.

Die WTA-Weltrangliste

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