Tennis

Görges und Lisicki in Runde 3 - Mayer raus

Von SPOX
Nach ihrem Überraschugnserfolg gegen Li Na hatte Sabine Lisicki allen Grund zur Freude
© Getty

Nach Andrea Petkovic sind am vierten Tag in Wimbledon auch die anderen beiden deutschen Damen Julia Görges und Sabine Lisicki in die Runde der letzten 32 eingezogen. Lisicki gelang dabei ein Überraschungserfolg gegen French-Open-Siegerin Li Na. Bei den Herren verabschiedete sich derweil der letzte verbliebene Deutsche im Feld, Florian Mayer, nach einer Niederlage gegen den Belgier Xavier Malisse.

Tag 3, Rückblick: Petkovic, Lisicki und Görges weiter

Damen - 2. Runde (alle Damen-Ergebnisse)

Julia Görges (GER/16) - Mathilde Johansson (FRA) 7:6 (12:10), 6:2

Julia Görges steht als zweite deutsche Spielerin nach Andrea Petkovic in der dritten Runde. Die 22-jährige Weltranglisten-16. besiegte die Französin Mathilde Johannsson in 1:48 Stunden mit 7:6 (12:10), 6:2. Görges brachte ihren ersten Aufschlag zwar seltener durch als ihre Gegnerin, war dafür aber deutlich effizienter und leistete sich zudem weniger Fehler. Auch am Netz war die Bad Oldesloerin deutlich effizienter. "Es war wichtig, dass ich den ersten Satz noch gewonnen habe", erklärte sie anschließend, schließlich habe ihre Gegnerin "nicht so blindes Tennis gespielt". Görges trifft nun in der Runde der letzten 32 auf Dominika Cibulkova aus der Slowakei.

Sabine Lisicki (GER) - Li Na (CHN/3) 3:6, 6:4, 8:6

In einem ebenso starken wie spannenden Match setzte sich Sabine Lisicki gegen die Weltranglistendritte Li Na durch. Im Mittelpunkt stand dabei das Aufschlagspiel der beiden Damen: Während die Berlinerin mit ihrem kraftvollen Service glänzte und insgesamt überragende 17 Asse schlug, wählte die French-Open-Siegerin meist die sichere Variante. Dabei brachten beide ihr Aufschlagspiel in der Regel durch, es ergaben sich auf beiden Seiten jeweils elf Break-Point-Gelegenheiten. Im dritten Satz wehrte Lisicki beim Stand von 3:5 zwei Matchbälle ab, bevor sie das Spiel nach 2:11 Stunden für sich entscheiden konnte. "Es ist einfach unglaublich", so die Deutsche, die gleich nach dem entscheidenden Ballwechsel in Tränen ausbrach. Somit folgt Sabine Lisicki Andrea Petkovic und Julia Görges in die dritte Runde, wo sie gegen die Japanerin Misaki Doi ran muss.

Lisickis Erfolg gegen Na zum Nachlesen im Ticker

Serena Williams (USA/7) - Simona Halep (ROU) 3:6, 6:2, 6:1

Nach dem ersten Satz sah es noch gefährlich aus für die favorisierte US-Amerikanerin, letztlich setzte sie sich dann aber doch klar gegen Simona Halep durch. Serenas Hauptproblem waren die zahlreichen Fehler - 19 unterliefen ihr letztlich, bei der Rumänin standen gerade mal sieben auf dem Konto. Mit ihrem aggressiven Spiel bei gegnerischem Aufschlag sowie am Netz konnte die an sieben gesetzte Williams die Zweitrunden-Partie aber nach 1:47 Stunden doch noch für sich entscheiden. Insbesondere der dritte Satz mit 6:1 und gerade mal 28 Minuten Spieldauer war dabei eine klare Angelegenheit. In der Runde der letzten 32 trifft sie nun auf Maria Kirilenko aus Russland.

Francesca Schiavone (ITA/6) - Barbora Zahlavova Strycova (CZE) 7:5, 6:3

Die WTA-Weltrangliste

Herren - 2. Runde (alle Herren-Ergebnisse)

Xavier Malisse (BEL) - Florian Mayer (GER/20) 1:6, 6:3, 6:2, 6:2

Florian Mayer ist als letzter der insgesamt elf gestarteten deutschen Herren ausgeschieden. Der an Nummer 20 gesetzte Bayreuther unterlag in seiner Zweitrundenbegegnung in 1:35 Stunden Minuten dem Belgier Xavier Malisse mit 6:1, 3:6, 2:6, 2:6. Nach einem starken ersten Satz leistete sich Mayer in der Folge deutlich zuviele Fehler. Im dritten und vierten Satz ging der Deutsche wiederholt ans Netz, um ohne Not den Ball ins Netz oder Aus zu befördern. Erstmals seit 1987 steht damit kein deutscher Spieler in der dritten Runde.

Novak Djokovic (SRB/2) - Kevin Anderson (RSA) 6:3, 6:4, 6:2

Klarer Sieg für Novak Djokovic. Der an Zwei gesetzte Serbe gewann nach 1:53 Stunden gegen den Südafrikaner Kevin Anderson. Dabei war der Djoker absolut effizient: Nicht nur, dass er 74 Prozent seiner ersten Aufschläge durchbrachte, er punktete dabei auch in drei von vier Fällen. Außerdem war er am Netz kaum zu stoppen und entschied fünf von neun Break-Point-Möglichkeiten für sich. In der dritten Runde trifft er auf den Zyprioten Marcos Baghdatis.

Robin Söderling (SWE/5) - Lleyton Hewitt (AUS) 6:7 (5:7), 3:6, 7:5, 6:4, 6:4

Ganz bitteres Aus für Lleyton Hewitt: Der Australier konnte die ersten beiden Sätze gegen den an Fünf gesetzten Schweden für sich entscheiden und musste letzten Endes doch mit leeren Händen nach Hause fahren. Robin Soederling, der sich zwar 39 Unforced Errors erlaubte, aber auch insgesamt 28 Asse schlug, konnte sich in einem hart umkämpften dritten Satz mit 7:5 durchsetzen und somit die Partie drehen. Das enge Match dauerte 3:54 Stunden.

Roger Federer (SUI/3) - Adrian Mannarino (FRA) 6:2, 6:3, 6:2

Klare Angelegenheit für Roger Federer. Der Schweizer setzte sich in 1:28 Stunden und drei Sätzen glatt gegen Adrian Mannarino aus Frankreich durch. Dabei war dei Nummer drei der Welt in allen Belangen überlegen, nutzte die Hälfte seiner zehn Break-Point-Chancen und krönte sein dominantes Aufschlagspiel mit elf Assen.

David Ferrer (ESP/7) - Ryan Harrison (USA) 6:7 (6:8), 6:1, 4:6, 4:2 wegen Dunkelheit abgebrochen

Die ATP-Weltrangliste

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