Samstag, 12.06.2010

Tennis: Turniere in Halle und Queens

Becker verpasst Finaleinzug in Halle

Philipp Petzschner hat die Sensation gegen Roger Federer verpasst und ist bei den Gerry Weber Open ausgeschieden. Genau wie Landsmann Benjamin Becker verpasste er das Finale von Halle. Der 28-Jährige unterlag Lleyton Hewitt knapp in drei Sätzen. Beim Wimbledon-Vorbereitungsturnier in Queens verlor Rainer Schüttler sein Halbfinale.

Für Benjamin Becker war Lleyton Hewitt in Halle eine Nummer zu groß
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Für Benjamin Becker war Lleyton Hewitt in Halle eine Nummer zu groß

Gegen den Federer gelang Petzschner sogar ein Kunststück: Zum ersten Mal seit dem Finale 2006 verlor der Weltranglistenzweite in Halle überhaupt ein Aufschlagsspiel. Lediglich zwei Punkte trennten Petzschner bei 5:4-Führung und eigenem Aufschlag vom Gewinn des ersten Satzes.

"Ich denke, ich habe bis zum 5:4 ein großartiges Spiel gemacht. Dann hatte ich aber zwei, drei schlechte Minuten", sagte Petzschner nach der Begegnung: "Schade, dass es nicht gelangt hat. Aber gegen den besten Rasenspieler zu verlieren, ist keine Schande."

Insgesamt verbesserte Federer seine eindrucksvolle Erfolgsbilanz bei dem 750.000 Dollar dotierten Turnier auf 29 gewonnene Spiele in Folge. Auf Rasen verlor der Weltranglistenzweite insgesamt nur eines der letzten 77 Matches.

Bilder des Tages - 12. Juni
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Riesen-Jubel in Chicago - Hunderttausende feiern bei der Siegesparade der Blackhawks nach ihrem Triumph beim NHL-Stanley-Cup
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Sperren ohne Ball: Erick Aybar von den Los Angeles Angels of Anaheim rennt Blake DeWitt vom Stadtrivalen Los Angeles Dodgers einfach über den Haufen.
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Im Rahmen des selben Spiels tritt plötzlich Ozzy Osbourne ans Mikrofon und versucht den Weltrekord für den längsten und lautesten Schrei aller Zeiten aufzustellen - Sachen gibts
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Becker verpasst nächste Überraschung

Benjamin Becker ist bei den Gerry Weber Open im Halbfinale ausgeschieden. Der 28-Jährige, der im Achtelfinale den an Position zwei gesetzten ATP-Weltmeister Nikolai Dawydenko bezwungen hatte unterlag im westfälischen Halle dem ehemaligen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt aus Australien knapp mit 7:6 (7:4), 6:7 (3:7), 2:6.

Hewitt, Wimbledonsieger von 2002, trifft im Finale nun entweder auf den topgesetzten Schweizer Roger Federer oder Philipp Petzschner aus Bayreuth.

Harter Kampf im Tiebreak

"Der zweite Tiebreak hat den Unterschied gemacht. Dort habe ich zwei Big Points verloren", sagte Becker: "Im dritten Satz hat er dann seinen Rhythmus gefunden. Wenn er sich in ein Match zurückkämpfen kann, wird es gegen Lleyton immer schwierig."

Im ersten Durchgang dominierten sowohl Hewitt als auch Becker ihre Aufschlagspiele und ließen fast keine Punkte des Gegners bei eigenem Service zu. Im Tiebreak gelang dem 28-Jährigen Deutschen früh ein "Mini-Break" und er verteidigte den kleinen Vorsprung bis zum Satzgewinn.

Hlbfinal-Aus für Schüttler

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild zunächst nicht, erst beim Stande von 3:4 ließ Becker Breakbälle zu. Zwar gewann der Australier das Spiel, doch gelang dem Deutschen sofort das Rebreak. Im zweiten Tiebreak des Spiels behielt Hewitt aber dann doch die Oberhand.

Rainer Schüttlers Finaltraum ist geplatzt. Der 34 Jahre alte Tennisprofi aus Korbach verlor am Samstag im Halbfinale des ATP-Turniers im Londoner Queens Club gegen den Amerikaner Sam Querrey trotz tapferer Gegenwehr 7:6 (11:9), 5:7, 3:6.

Schüttler verpasst Finale in Queens


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