Wimbledon, Tag 2

Vier Deutsche und Nadal in Runde zwei

Von SPOX
Dienstag, 22.06.2010 | 11:07 Uhr
Philipp Petzschner machte es in seinem Erstrundematch gegen Stephane Robert spannend
© Getty
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Nadal spielte sich ohne Mühe in die zweite Runde, Murray und Söderling folgten sehr schnell nach. Aus deutscher Sicht lief der zweite Tag in London mäßig: Berrer musste leider aufgeben, Petkovic verlor knapp. Auch Kiefer und Greul sind raus. Aber dann waren da noch Kamke, der nach 0:2-Satzrückstand sein Match noch umbog, sowie Petzschner, Beck und Reister.

Herren-Einzel

Spielplan/Ergebnisse

Rafael Nadal (ESP/2) - Kei Nishikori (JPN) 6:2, 6:4, 6:4

Im Gegensatz zu Federer hatte die neue Nummer eins der Welt keine Mühe mit seinem Erstrundengegner. Nadal machte nur 16 unnötige Fehler (Nishikori: 35), dazu schlug er mehr Winner (45:33). Klare Angelegenheit und ein Start nach Maß für den Spanier.

Robin Söderling (SWE/6) - Robby Ginepri (USA) 6:2, 6:2, 6:3

Andy Murray (GBR/4) - Jan Hajek (CZE) 7:5, 6:1, 6:2

Nicolas Kiefer (GER) - David Ferrer (ESP/9) 4:6, 2:6, 3:6

Ärgerliches Erstrundenaus für Kiefer, der sich eigentlich gut vorbereitet wähnte. Aber dann trifft er auf einen Ferrer, der fast fehlerfrei spielt (19 Unforced Errors), zu 92 Prozent den Punkt macht, wenn sein erster Aufschlag kommt und eiskalt bei den Breakbällen zuschlägt (4 von 7).

Tobias Kamke (GER) - Guillermo Garcia-Lopez (ESP) 5:7, 2:6, 7:5, 6:4, 6.4

Andreas Beck (GER) - Jamie Baker (GBR) 7:6, 6:3, 6:4

Neben Kamke ist Beck der Lichtblick des Tages aus deutscher Sicht. Anders als beim völlig unbekannten Lübecker war bei Beck ein Sieg in Runde eins aber durchaus eingeplant. Baker war allerdings ein Gegner, der ihm einiges abverlangte. Denn mit weniger Fehlern (14:22), mehr Assen (13:7) und fast gleich vielen Winnern (47:49) sprach eigentlich Vieles für den Lokalmatadoren. Umso wichtiger, dass Beck nur zwei Breakchancen zuließ.

Philipp Petzschner (GER/33) - Stephane Robert (FRA) 6:4, 7:6, 4:6, 2:6, 6:4

Schön, dass Petzschner weiter ist, aber wie er die Sätze drei und vier herschenkte und seine klare Führung noch zu verspielen drohte, muss Sorgen machen. Schließlich ist Robert nicht eben ein Weltklassemann. Zum Glück wartet nun mit dem Polen Lukasz Kubot nur die Nummer 53 der Welt auf Petzschner.

Simon Greul (GER) - Florenz Serra (FRA) 6:7, 3:6, 2:6

Julian Reister (GER) - Rik de Voest (RSA) 6:4, 7:5, 3:6, 6:2

Reister war am späten Abend der vierte Deutsche, der sich in die nächste Runde spielte. Und das in ziemlich überzeugender Manier. Den kleinen Wackler im dritten Satz kann man einem jungen Kerl wie ihm ruhig verzeihen. Insgesamt war er in jedem Fall der Konstantere der beiden.

Michael Berrer (GER) - Ilya Marchenko (UKR) 3:6, 5:7, Aufgabe Berrer

Jo-Wilfried Tsonga (FRA/10) - Robert Kendrick (USA) 7:6, 7:6, 3:6, 6:4

Michael Juschni (RUS/13) - Dudi Sela (ISR) 6:3, 6:4, 4:6, 7:6

Marcos Baghdatis (CYP/24) - Lukas Lacko (SVK) 3:6, 6:2, 3:6, 1:6

Stefan Edberg im SPOX-Interview: "Federer ist nicht mehr so dominant"

Damen-Einzel

Spielplan/Ergebnisse

Andrea Petkovic (GER) - Anna Tschakwetadse (RUS) 6:3, 4:6, 4:6

Ach, wie bitter ist das denn für die 22-Jährige aus Darmstadt? Am Samstag verlangte sie Justine Henin im Finale von s'Hertogenbosch alles ab und verlor nur hauchdünn und jetzt das Aus in Runde eins. Tschakwetadse scheint Petkovic nicht zu liegen. Vor zwei Wochen scheiterte sie an der ehemaligen Weltranglisten-6. in Birmingham. Im Interview erinnerte Petkovic allerdings an Pete Sampras, der schließlich auch in seinen ersten Wimbledon-Jahren immer schlecht aussah: "Vier Jahre hat's bei ihm gedauert. Ich bin zwei Mal in der Quali gescheitert, jetzt in Runde eins. Nächstes wird's wieder nichts, danach gewinne ich das Ding sieben Mal!"

Serena Williams (USA/1) - Michelle Larcher de Brito (POR) 6:0, 6:4

Caroline Wozniacki (DEN/3) - Tathiana Garbin (ITA) 6:1, 6:1

Samantha Stosur (AUS/6) - Kaia Kanepi (EST) 4:6, 4:6

Riesenüberraschung! Kanepi ist sicher keine schlechte, aber Stosur befand sich eigentlich in der Form ihres Lebens und stand zuletzt im French-Open-Finale. Aber Rasen ist eben nicht Asche oder Hartplatz, und da kommt die Australierin traditionell nicht gut zurecht: Runde drei im letzten Jahr war ihr bisher bestes Resultat. Auf der anderen Seite: Auch Kanepi ist noch nie über die zweite Runde hinausgekommen. Jetzt vielleicht gegen Edina Gallovits aus Rumänien?

Agnieszka Radwanska (POL/7) - Melinda Czink (HUN) 6:3, 6:3

Na Li (CHN/9) - Chanelle Scheepers (RSA) 7:6, 6:2

Flavia Pennetta (ITA/10) - Anabel Medina Garrigues (ESP) 6:4, 6:0

Victoria Azarenka (BLR/14) - Mirjana Lucic (CRO) 6:3, 6:3

Maria Scharapowa (RUS/16) - Anastassija Piwowarowa (RUS) 6:1, 6:0

Aravane Rezai (FRA/18) - Magdalena Rybarikova (CZE) 6:7, 6:2, 7:5

Advantage Regelmann: Wir sind Rasen!

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